Sie sind schon seit vielen Jahren orthodox. Du hast einen grauen Bart, sie trägt ein fest gebundenes Kopftuch, deine Lebensweise ist wie aus dem Lehrbuch.und es ist für jeden klar, dass dieser Hund kein Waisenkind ist.«.
Deine Gedanken sind erhaben und schön. Manchmal... manchmal denkst du wirklich, dass...
Es kommt vor, dass ein einziger verirrter Gedanke auftaucht, von dem aus Sie in der Kette der Gewohnheiten nach unten gleiten, oder wie eine eisige Rutsche zu den Gedanken, die Sie besonders stören und mit denen Sie zu kämpfen haben. Das kann die Verurteilung einer Person oder eines Phänomens sein oder die Ablehnung einer Kirchenordnung, die Sie daran hindert, ein "normales" Leben zu führen. Diese Gedanken sind wie die Kostprobe einer verbotenen Frucht besonders süß, und die Hauptsache ist, dass Sie noch nichts gebrochen haben, dass Sie mit niemandem gestritten haben, dass Sie niemanden verführt haben. (Erfahrene Menschen beichten in solchen Fällen oder öffnen sich einer erfahrenen spirituellen Person).
So war es auch bei Simeon, er akzeptierte den Gedanken, der im Text steht, die er übersetzte, in dem Text über das Erscheinen des Messias: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären. - Es gab einen Fehler. Es scheint, dass es gelesen, übersetzt und vergessen wurde, aber Simeon stolperte - Jungfräulichkeit, Eine Jungfrau wird gebären. Der Punkt liegt nicht in der physiologischen Absurdität, sondern in der grundsätzlichen Ablehnung dieses Phänomens weder durch die geschaffene Welt, noch durch die moderne (für uns oder für ihn) Gesellschaft. Die Jungfräulichkeit ist ein Phänomen der höheren Welt, während sie auf der Erde ein Segen ist: züchten ...
Und Simeon hatte eine Begegnung, mit sich selbst und mit dieser höheren Welt, an der er gezweifelt hatte. Von diesem Moment an begann für ihn ein neues Leben - das verheißene Leben, Gott hatte ihm ein Versprechen gegeben: dass er den Tod nicht sehen wird, bis er Christus, den Herrn, gesehen hat.. (Lk. 2:26).
Halten wir inne und hören wir in uns hinein: Was bedrückt unser Herz am meisten, was entzündet sich daran beim kleinsten Funken? 
Ist dies nicht unsere Tugend und unser Verderben, ist es nicht an diesem Ort?Christus kämpft gegen Satan«?
Bringen wir diese Gedanken nach außen, bekennen wir sie, und begegnen wir freiwillig Christus, der immer nahe ist.
V.C..
