{"id":17718,"date":"2018-11-06T10:31:41","date_gmt":"2018-11-06T07:31:41","guid":{"rendered":"https:\/\/nadegda.de\/2018\/11\/06\/speshite-delat-dobro\/"},"modified":"2018-11-06T10:31:41","modified_gmt":"2018-11-06T07:31:41","slug":"speshite-delat-dobro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nadegda.de\/de\/material\/molodjozh\/speshite-delat-dobro\/","title":{"rendered":"\"Beeil dich und tu Gutes!\""},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17494\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/nadegda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_20180913_200021_1.jpg\" alt=\"IMG 20180913 200021 1\" height=\"133\" \/>Beim letzten Treffen (27.09.2018) haben die Jugendlichen gemeinsam mit Pfarrer Vadim Abramov \u00fcber die Frage \"Warum ist es manchmal so schwer, Gutes zu tun?\" nachgedacht.<br \/>Diese Frage wurde allen Anwesenden gestellt. Jeder hatte Zeit, sich in sich selbst zu vertiefen, nachzudenken und seinen Standpunkt darzulegen. Die Antworten waren ehrlich und umfassend. Zum Beispiel, dass Stolz und Egoismus uns daran hindern, Gutes zu tun: \"Habe ich es n\u00f6tig? Nein? Warum dann?\" Es gab auch die Idee, dass nach dem S\u00fcndenfall die Verbindung des Menschen zu Gott unterbrochen wurde. Viele Menschen denken heute nicht einmal an das ewige Leben, und der Kampf um die Vorteile dieser Welt sieht keine Barmherzigkeit, kein Mitgef\u00fchl, keine G\u00fcte vor.....<\/p>\n<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17717\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/nadegda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/265755.b.jpg\" alt=\"265755.b\" width=\"177\" height=\"133\" \/>Es war eine sehr lebhafte und emotionale Diskussion, aber wir werden die richtige Antwort in der Heiligen Schrift finden.<\/p>\n<p><em>Gott gab den Menschen die Heilige Schrift, damit die Offenbarung Gottes unver\u00e4nderlich und genau ist und von Generation zu Generation (von Familie zu Familie) weitergegeben werden kann. Gott offenbarte sich selbst und seinen Willen durch die Propheten. Er befahl ihnen, alles aufzuschreiben, was er den Vertretern des auserw\u00e4hlten Volkes verk\u00fcnden w\u00fcrde: Geht nun hin, schreibt es auf ihre Tafel und schreibt es in ein Buch, damit es f\u00fcr immer und ewig bleibt (Jes 30,8).<\/em><\/p>\n<p><em><\/em><br \/>Schlie\u00dflich kann man sein Verhalten immer rechtfertigen: die Erziehung, der schlechte Einfluss, die Umst\u00e4nde... Aber Gott hat uns frei geschaffen, nicht als Marionetten, und wir treffen jede Entscheidung selbst, bewusst, nach unserem Gewissen oder gegen es.<br \/>Der Herr selbst kam in diese Welt und zeigte dem Menschen durch sein pers\u00f6nliches Beispiel, wie er w\u00fcrdig und gottgef\u00e4llig durchs Leben gehen kann. Er hat uns das Evangelium gegeben, in dem auf jeder Seite von Liebe, Opferbereitschaft und G\u00fcte die Rede ist. Und mit diesem Evangelium sollten wir unser Leben vergleichen und es mit guten Taten f\u00fcllen.<br \/>Wir kennen heute viele Beispiele f\u00fcr den wahren Dienst eines Menschen an seinem N\u00e4chsten. Das Leben von Fyodor Petrovich Gaaz, einem Moskauer Arzt deutscher Herkunft, ist ein solches Beispiel.<br \/>Das Motto des Arztes war \"Beeil dich und tu Gutes\", das auch auf seinem Denkmal zu lesen ist.<br \/>Als erfolgreicher und anerkannter Arzt unter den Adeligen beschloss er eines Tages, auf alle Privilegien zu verzichten und den Rest seines Lebens dem Dienst an Gefangenen und Verbannten zu widmen. Er begann, in Gef\u00e4ngniskrankenh\u00e4usern zu leben und k\u00e4mpfte f\u00fcr die Verbesserung des Lebens der Gefangenen. Er setzte die Einf\u00fchrung von leichten Fu\u00dffesseln f\u00fcr Gefangene durch und ging selbst einmal eine lange Etappe mit ihnen, gefesselt, um sich zu vergewissern, dass sie die Not der Ungl\u00fccklichen wirklich lindern. Dr. Haase hat sehr viel getan. St\u00e4ndig empfing und lieferte er Medikamente f\u00fcr die Armen. Alle seine Ersparnisse gingen in die Wohlt\u00e4tigkeit. Er setzte sich st\u00e4ndig f\u00fcr die Gefangenen ein, und auf die Worte des Metropoliten Philaret, dass es keine unschuldig Verurteilten gibt, antwortete Feder Petrowitsch nur: \"Du hast Christus vergessen, Wladyko!\" Nach seinem Tod wurde in vielen Kirchen des damaligen Russlands ein Gedenkgottesdienst f\u00fcr ihn abgehalten, obwohl er selbst nicht orthodox war.<br \/>Der Lebensweg des Arztes ist ein Beispiel f\u00fcr die evangelische N\u00e4chstenliebe des Menschen und diente als anschauliche Illustration f\u00fcr das heutige Thema des Jugendtreffens.<\/p>\n<p>Vorbereitet von Anastasia Iskandarova<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim letzten Treffen (27.09.2018) diskutierten die Jugendlichen gemeinsam mit Priester Vadim Abramov die Frage \"Warum ist es manchmal so schwer, Gutes zu tun?\", die allen Anwesenden gestellt wurde. 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