«Die Jungfrau steht nun in der Kirche und betet mit den Gesichtern der Heiligen unsichtbar zu Gott für uns: Engel und Heilige verneigen sich, Apostel und Propheten jubeln: Die Jungfrau betet für uns zu Christus, dem ewigen Gott."(kondak zum Schutz der Mutter Gottes).
Am Sonntagnachmittag, dem 14. Oktober, während der allnächtlichen Vigil, als die Kirche mit Betenden überfüllt war, sah der heilige Andreas, ein Narr um Christi willen, um die vierte Stunde der Nacht seine Augen zum Himmel erheben und durch die Luft kommen, erleuchtet von himmlischem Licht und umgeben von Engeln und mit dem heiligen Vorläufer Johannes und dem Theologen Johannes. "und mit vielen Heiligen". Die heilige Mutter Gottes, die unter Tränen für die Christen betet. Die Heilige Mutter Gottes erstrahlte in himmlischer Herrlichkeit, und der Schleier in Ihren Händen leuchtete hell "süßer als die Strahlen der Sonne".
Der heilige Andreas betrachtete die wunderbare Vision mit Ehrfurcht und fragte seinen Jünger, den seligen Epiphanius, der neben ihm stand: "Siehst du die Königin und Herrin der Welt, die für den Frieden betet?" Epiphanius antwortete: "Ich sehe, o ehrlicher Vater, dies, und habe die Menschen in der Kirche mit deiner ehrlichen Amphore bedeckt, die heller leuchtet als ein Elektrum.".
Die Heilige Jungfrau bat den Herrn Jesus Christus, die Gebete aller Menschen anzunehmen, die seinen heiligsten Namen anrufen und ihre Fürsprache in Anspruch nehmen.
"Der himmlische KönigDie Königin der allheiligen Jungfrau Maria, die mit den Engeln in der Luft stand, sprach ein Gebet. Nimm jeden Menschen auf, der dich verherrlicht, und rufe deinen Namen an jedem Ort an. Und wo immer ein Gedächtnis meines Namens ist, da heilige den Ort und verherrliche den, der dich in meinem Namen verherrlicht, und nimm jedes ihrer Gebete und Gelübde an.".
Die Heiligen Andreas und Epiphanius, denen die Ehre zuteil wurde, die betende Mutter Gottes zu sehen, blickten lange auf den über dem Volk ausgebreiteten Schleier und auf die Herrlichkeit des Herrn, die wie ein Blitz leuchtete; solange die heiligste Mutter Gottes da war, war der Schleier sichtbar; als sie aber wegging, wurde er unsichtbar, als sie ihn aber mit sich nahm, ließ sie die Gnade zurück, die da war.
Das Kirchenbuch, der Prolog (eine Sammlung von Kurzbiographien der Heiligen), enthält einen Bericht über die Einführung eines besonderen Festes zu Ehren dieses Ereignisses:
"Siehe, wenn ich höre und denke, wie schrecklich und barmherzig eine Vision ist, und mehr als unsere Hoffnung und Fürbitte ist sie ohne Fest... Wir wünschen, dass Dein heiliger Schutz nicht ohne Fest bleibt, o heiligste Mutter Gottes".
Frohe Feiertage, orthodoxe Christen!
Auf dem Foto: das Fest der Fürbitte in einer Dortmunder Kirche.
