
Zur Erinnerung! Heute, Freitag, den 2. März (und auch am 9. März) haben wir um 17:00 Uhr Parastasis in unserer Kirche.
Parastasis - (griechisch: "Fürbitte", "Stehen") - die Sequenz des großen Requiems für alle verstorbenen orthodoxen Christen, das in der Allnachtsvigil an den Elternsamstagen vorgetragen wird.
Dieser Gottesdienst ist wie die Matutin aufgebaut. Er wird in der Regel am Freitag der 2., 3. und 4. Fastenwoche am Abend gefeiert.
Die Kirche hat dieses besondere Gebet für die Verstorbenen eingeführt, weil in der Fastenzeit mit Ausnahme der Samstage und Sonntage keine Liturgie stattfindet und die Verstorbenen sozusagen der Vorteile beraubt werden, die sich aus dem Gedenken an sie in der täglichen Liturgie ergeben.
"Darum lasst uns vor der Stunde des Schreckens einander helfen und Gott, der den Seelen barmherzig ist, Opfer der brüderlichen Liebe darbringen. Der menschenliebende Herr freut sich, die Bitten seiner Geschöpfe um Erlösung zu erfüllen, und er beugt sich besonders, wenn jemand nicht nur für sein eigenes Seelenheil arbeitet, sondern auch für das seines Nächsten." (Der ehrwürdige Johannes Damaszener)
Samstagslesungen aus dem Evangelium:
Ruhe in Frieden:
1 Sol, 270 cap. iv, 13-17.
13 Ich will euch, Brüder, nicht in Unwissenheit über die Toten lassen, damit ihr nicht trauert wie andere, die keine Hoffnung haben.
14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird Gott auch die, die in Jesus gestorben sind, mit ihm bringen.
15 Denn das sagen wir euch durch das Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, die Toten nicht warnen werden; 16 denn der Herr selbst wird bei der Ankündigung, bei der Stimme des Erzengels und der Posaune Gottes, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Dann werden wir, die wir am Leben bleiben, mit ihnen entrückt werden in den Wolken dem Herrn entgegen in die Luft, und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein.
Jh., 16 ff. v, 24-30.
24Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Zeit, und sie ist schon gekommen, da werden die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören, und wenn sie sie hören, werden sie lebendig werden.
26 Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich selbst zu haben.
27 Er hat ihm Vollmacht gegeben, zu zeugen und zu richten; denn er ist der Menschensohn.
28 Wundert euch nicht darüber; denn es kommt die Zeit, in der alle, die in den Gräbern sind, die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; 29 und die, die Gutes getan haben, werden in die Auferstehung des Lebens gehen, die aber, die Böses getan haben, in die Auferstehung des Gerichts.
30 Ich kann nichts aus mir selbst tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Urteil ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.
