Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Aus der Chronik des Gemeindelebens: Wie der Herr uns hilft, unsere Beziehungen zu unseren Nachbarn zu gestalten
Aus der Chronik des Gemeindelebens: Wie der Herr uns hilft, unsere Beziehungen zu unseren Nachbarn zu gestalten
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
Alle Angaben ohne Gewähr

20211014 140038 Als unsere Gemeinde in Dortmund vor 24 Jahren gegründet wurde, dachte ihr Gründer, Erzpriester. Leonid Tsypin, begann sofort, über den Erwerb eines eigenen Grundstücks nachzudenken. Es war wichtig für unsere Gemeinde, ein eigenes Gelände zu haben, auf dem unsere Kinder spielen konnten. Und so gab uns der Herr eine solche Gelegenheit. Im Jahr 2004 wurde die Frage des Erwerbs einer Kirche aufgeworfen.

Gleichzeitig stellte sich heraus, dass es nach deutschem Recht nicht möglich war, das Grundstück, das an den Tempel und den angrenzenden Kindergarten grenzt, zu teilen. 

Nun mussten wir die richtigen Beziehungen zu unseren Nachbarn aufbauen. Wir hatten bereits Treffen und Gespräche mit der Leitung der Kindertagesstätte und der evangelischen Kirche über gemeinsame Aktivitäten auf dem gemeinsamen Gelände geführt. Die Mitarbeiter unserer Gemeinde beteiligten sich an der Verbesserung dieses Gebiets. Wir haben eine Gruppe von Helfern, die das Gelände sonntags nach dem Gottesdienst säubern. Auch die Kinder helfen mit. 

Kürzlich bot die neue Leiterin des Kindergartens, Frau Brockhouse, ein Treffen an, um gemeinsame Aktivitäten zu besprechen.  

Dieses Treffen fand am Fest des Schutzes der Heiligen Jungfrau Maria statt. Die Betreuer und Kinder arbeiteten fröhlich auf dem Grundstück. Alle trugen rote Schutzhelme, weil die Kastanien vom Baum fielen. 

Ich erinnerte mich, mit welcher Freude unsere Gemeindemitglieder sonntags die gleiche Arbeit verrichteten!

Während unseres Gesprächs erinnerten wir uns an die Geschichte unserer Gemeinde und dieses Gebäudes, das früher zur evangelischen Kirche gehörte. Es war einmal, wie wir vor kurzem erfuhren, ein Kindergarten. Frau Brocknaus, die selbst Halbkroatin ist, stand dann staunend vor unserer Kirche: Vieles schien ihr vertraut und nah an ihren Erinnerungen an die Heimat ihres Vaters. Sie äußerte ihr Interesse an der Möglichkeit, dass die Kinder des Kindergartens zusammen mit ihren Betreuern einen Gottesdienst in unserer Kirche besuchen und diese kennen lernen könnten. Wir würden uns auch gerne treffen und über die Geschichte des Gebäudes sprechen. 

Wir hoffen, dass wir auf diese Weise unsere gutnachbarlichen Beziehungen weiter stärken können.  

Priester Vadim Abramov  

 

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