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"Eifrige Fürsprecherin, Mutter des Höchsten Herrn, für alle, bete zu deinem Sohn Christus, unserem Gott, und bewirke Heil für alle, die zu deinem souveränen Schutz kommen."
Heute verherrlichen wir die Mutter Gottes, indem wir ihr Bild von Kasan ehren.
Die russisch-orthodoxe Kirche in Münster feiert ihr Thronfest. Wegen der Pandemie ist die Zahl der Teilnehmer begrenzt, aber einige Dortmunder hatten das Glück, dabei zu sein.
Die Feierlichkeiten standen unter dem Vorsitz von Metropolit Mark von Berlin und Deutschland. Die Göttliche Liturgie fand statt, und am Tag zuvor wurde die Allnächtliche Vigil gefeiert.
Vladyka Mark wurde bedient von: dem Rektor der Kirche, Priester. Arkady Dubrovin, Pater Demetrius Isaev (Bielefeld), Pater Konstantin Grinchuk (Darmstadt), Pater Eugene Ilyushin (Neuss), Priester Andrey German (Köln), Diakon Ilya Deyev (Köln), Diakon Alexei Thiessen (Bielefeld), Diakon Alexander Vasiliev (Kiew).
An der Uhr ordinierte Vladyka Mark Sergei V. Kolchedantsev zum Lektor.
Am Ende der Liturgie feierten Metropolit Mark und der Klerus einen Gebetsgottesdienst vor dem Bild der Kasaner Ikone der Gottesmutter.

Anschließend wurde ein brüderliches Mahl eingenommen. Vladyka Mark beglückwünschte die Gemeindemitglieder zu diesem Feiertag und äußerte die Hoffnung, dass die Gemeinde diesen Tag im nächsten Jahr in ihrer im Bau befindlichen neuen Kirche feiern wird.
Priester Arkady dankte dem Metropoliten für die Freude am betenden Dialog und überreichte dem Erzpastor einen handgefertigten liturgischen Leuchter und ein Album mit Fotos.
Auch Vladyka Mark, der kürzlich aus dem Heiligen Land zurückgekehrt war, teilte seinen Schmerz und sagte, dass das ausländische Nonnenkloster auf Olion sehr unter der Nichtbeachtung von Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie gelitten habe, wodurch alle Matuschkas schwer erkrankten und vier starben. Im russischen Kloster Gorno, wo nach den Worten des Patriarchen die Empfehlungen zur Seuchenbekämpfung eingehalten wurden, sind alle gesund.
Vladyka Mark selbst ließ sich vor seinem Flug nach Jerusalem impfen, weil er sonst seine leidenden Schwestern im Kloster Gethsemane nicht hätte besuchen können, die ihm, wie er sagte, wertvoller sind als alle Impfungen. Zu diesem Thema erzählte Vladyka eine Erinnerung aus seiner Kindheit. Er lebte in einer Stadt, in der es ein Tuberkulosekrankenhaus gab. Zu dieser Zeit war diese Krankheit eine echte Geißel. Doch schon bald gelang es Wissenschaftlern, einen Impfstoff zu entwickeln, der in dieser Stadt getestet wurde. Dank des Impfstoffs wurde die Tuberkulose besiegt und das Krankenhaus wurde geräumt.
Fotoalbum. Feier zu Ehren der Kasaner Ikone der Mutter Gottes in Münster.
Foto von Elena Bobrova und Tatiana Tsypina








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