
Am 9. August, dem Gedenktag des großen Märtyrers und Heilers Panteleimon, fanden in unserer Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit außerplanmäßige Gottesdienste statt: Dienstagabend - Allnächtliche Vigil, Mittwochmorgen - Göttliche Liturgie.
Die Priester waren: Vadim Abramov, Rektor, Igor Shchirovsky und Diakon Maxim Vakhnenko.
Am Ende des Gottesdienstes wurde vor der Ikone des Heiligen eine Verherrlichung gefeiert.
Außerdem wurde wie immer der Koliv eingeweiht.
Anschließend lud der Rektor alle zu einem brüderlichen Essen ein.
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Das Blut des Heiligen Panteleimon
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Das Königliche Kloster der Menschwerdung des Herrn in Madrid beherbergt eine der berühmtesten und am meisten verehrten Reliquien der christlichen Welt: das Blut des heiligen Großmärtyrers und Heilers Panteleimon, das jedes Jahr am 27. Juli wieder flüssig wird.
Das Blut, das das ganze Jahr über in festem Zustand bleibt, wird ohne menschliches Zutun flüssig, genau wie das Blut des heiligen Märtyrers Januarius. Dieses Wunder findet in Madrid am Vorabend des Gedenktages des Martyriums des Heiligen, dem 26. Juli (gregorianischer Kalender), statt
Dies ist der Fall, seit 1616 eine Ampulle mit dem Blut des Heiligen Panteleimon in dieses Kloster gebracht wurde. Zwischen 1914 und 1918, als der Erste Weltkrieg stattfand, und 1936, als der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, wurde dieses Wunder nicht wiederholt.
Jedes Jahr kommen die Gläubigen dorthin, um das Heiligtum zu verehren, und die Neugierigen kommen, um dieses wundersame Phänomen zu beobachten. Seit 1993 ist es verboten, Hand an das Heiligtum zu legen. Das Wunder kann über ein Fernsehsystem beobachtet werden. Diese Maßnahme ist notwendig, um das Heiligtum zu erhalten.
Nachdem der heilige Großmärtyrer und Heiler Panteleimon enthauptet worden war, sammelte ein Christ Teile seines Blutes und andere Überreste des Heiligen. Das Blut wurde in einer Glasphiole aufbewahrt. Irgendwann wurde der Schrein offenbar Teil des päpstlichen Reliquienschatzes, denn Anfang des 17. Jahrhunderts schenkte ihn Papst Paul der Fünfte (1605-1621) Johannes Suniga (Betonung auf dem u), Vizekönig von Spanien in Neapel. Die Ehefrau von Johannes Suniga schenkte den Schrein dem königlichen Konvent der Menschwerdung des Herrn in Madrid, da ihre einzige Tochter Aldonza 1611 in dieses Kloster eintrat.

