Im Vorfeld der der Entschlafung schnell Am Sonntag, den 13. August, besuchte am Ende der Göttlichen Liturgie die wundertätige Ikone der Gottesmutter "Das Zeichen" von Kursk-Korena unsere Kirche. Sie wurde von Priester Arkady Dubrovin aus Münster zu uns gebracht. Die Ikone wurde vor der Kirche von Geistlichen und Gemeindemitgliedern feierlich empfangen. Nach einem Gebetsgottesdienst mit der Akathis wurde die Ikone nach alter russischer Tradition von allen betreten, die Hände aufgelegt und mit Öl gesalbt.

Die Ikone der Gottesmutter von Kursk "Das Zeichen", eine der ältesten Ikonen der russischen Kirche, wurde am 8. (21.) September 1295, 27 Werst von Kursk entfernt, gefunden.
Als die unter dem Baum liegende Ikone angehoben wurde, sprudelte unter den Wurzeln eine Quelle hervor. An dieser Stelle wurde eine Kapelle gebaut, und 1597 wurde auf Anordnung des Zaren Theodore Ioannovich in der Nähe ein Kloster zu Ehren der Geburt der Gottesmutter errichtet - die Kursker-Korenna-Einsiedelei. Vor der Revolution wurde zu Ehren des wundertätigen Bildes eine jährliche Prozession von der Znamenski-Kathedrale in Kursk zur Wüste Kornaja abgehalten. Im Jahr 1769 wurde während einer solchen Prozession ein 10-jähriger Kursker, Prochor Moshnin, der später der ehrwürdige Seraphim von Sarow wurde, geheilt.
Der heilige Seraphim von Sarow wurde in Kursk geboren und wuchs dort auf. Im Jahr 1767 erkrankte er schwer, und seine Eltern hofften nicht mehr auf seine Genesung. Doch die Mutter Gottes erschien ihm und versprach, ihn zu besuchen und ihn von seiner Krankheit zu heilen. Einige Tage später, am 9. Freitag nach Ostern, zog die jährliche Prozession mit der Kursk-Korena-Ikone durch ihre Straße. Wegen des plötzlichen Regens kam die Prozession in ihren Hof. Die Ikone wurde über ein krankes Kind getragen und er legte seine Hände darauf. Das kranke Kind erholte sich bald.
Die Kursker Ikone des Zeichens der Gottesmutter ist eine der bemerkenswertesten und ältesten Ikonen des orthodoxen Russlands. Die Geschichte dieser Ikone ist sehr lehrreich und voller gnädiger Zeichen und Wunder, die unwillkürliche Ehrfurcht vor dem wunderbaren Heiligtum hervorrufen.
Fotos von Veronica Rosenau































