Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
20.04.2025 Helle Auferstehung Christi. Ostern
20.04.2025 Helle Auferstehung Christi. Ostern
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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Rotes Ostern, Ostern, das Osterfest des Herrn! Ostern, das ehrenvollste Ostern. Ostern, lasst es uns mit Freude feiern.

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN! CHRISTUS IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!

Am Vorabend des Ostergottesdienstes wird in der Kirche die Apostelgeschichte gelesen, die das Zeugnis der Auferstehung Christi enthält, gefolgt von der Mitternachtsmesse mit dem Kanon des Karsamstags.

Dann, nach dem 9. Lied, wenn das "irmoso" gesungen wird: Weint nicht um mich, Mutter Der Priester hebt das Heilige Grabtuch auf den Kopf und trägt es durch die königliche Pforte, die sofort geschlossen wird, zum Altar.

Das Heilige Grabtuch wird auf den Thron gelegt und verbleibt dort bis zum Pessachfest, um daran zu erinnern, dass Christus, der Erlöser, nach seiner Auferstehung 40 Tage lang auf der Erde blieb.

Seit apostolischen Zeiten hat die Kirche den Ostergottesdienst in der Nacht gefeiert. Wie das alte Israel, das in der Nacht seiner Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei wachte, wacht das neue Israel - die christliche Kirche - "in der heiligen und heilbringenden Nacht" der leuchtenden Auferstehung Christi - dem Vorboten des lichtbringenden Tages der geistigen Erneuerung und der Befreiung von der Sklaverei der Sünde und des Teufels.

Dem Beginn der Ostermesse geht eine feierliche Prozession um die Kirche voraus (während des Gesangs der Strophe Deine Auferstehung, o Christus der Retter) um Christus außerhalb der Stadt zu begegnen, wie die Myrrheträger, die dem auferstandenen Herrn außerhalb von Jerusalem begegneten.

 

Im Narthex, bei geschlossenen Kirchentüren, beginnt die Ostermatine mit dem Ruf Ehre sei dem Heiligen und Gesang Christus ist auferstanden mit Versen aus dem Osterritus.

Beim Singen nach Herrlichkeit, und jetzt In der zweiten Hälfte des österlichen Troparions (Und denen, die in den Gräbern sind, hast du das Leben geschenkt) werden die Kirchentüren geöffnet und die Geistlichen und Gottesdienstbesucher treten in die Kirche ein.

Nach der Großen Litanei wird der Osterkanon des heiligen Johannes von Damaskus (8. Jahrhundert) gesungen. Die Anfangsworte desirmos jedes Liedes werden im Altarraum gesungen, und der Chor setzt die folgenden Worte desirmos fort. Jedes Lied endet mit der Wiederholung desirmos und dem dreimaligen Singen des Troparions Christus ist auferstanden.

 

Bei jedem Lied des Kanons wird die Zensur durchgeführt. Während das Volk zensiert, grüßt der Priester das betende Volk mit den Worten: "Christus ist auferstanden!". Die Gläubigen antworten: "Wahrhaftig auferstanden!"und mit Blick auf das Kreuz in der Hand des Priesters das Kreuzzeichen machen. Für jedes Lied gibt es eine kleine Litanei.

Die Osteruhr wird sowohl am ersten Ostertag als auch in der Karwoche gesungen. Die österlichen Stunden sind eine ganz besondere Art von Uhr. Sie bestehen nicht aus den üblichen Psalmen, sondern aus Osterhymnen, die für jede Stunde gleich sind, und werden gesungen.

Es wird die Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomos gefeiert. Die Besonderheit der Osterliturgie besteht darin, dass das Evangelium, die 1. Empfängnis aus dem Johannesevangelium, das von der Gottheit des Herrn Jesus Christus berichtet ("Im Anfang war das Wort..."), in verschiedenen Sprachen gelesen wird. Diese Lesung erinnert uns daran, dass sich die apostolische Verkündigung über die ganze Erde und unter allen Völkern verbreitet hat.

In unserer multiethnischen Gemeinde wurde das Evangelium in 12 Sprachen gelesen. Nach dem Fürbittgebet wird der Artos - Brot mit dem Bild des Kreuzes oder der Auferstehung Christi - geweiht (Ritus der Artosweihe). Er symbolisiert die unsichtbare Gegenwart des Herrn Jesus Christus. Der Artos wird während der Kreuzprozession getragen und steht während der gesamten Karwoche auf einem besonderen Tisch vor der Ikone Christi des Erlösers, rechts von der Königspforte. Am Freitagabend wird der Artos aufgebrochen und am Karsamstag nach der Liturgie an die Betenden verteilt.

Am Ende der Liturgie findet eine Taufe des Klerus mit dem Volk statt. Das Teilen von Christus in der Ostermesse ist ein apostolischer Brauch. Wie die Myrrhen tragenden Frauen, die die frohe Botschaft miteinander teilten, vom Heiligen Grab zu den Jüngern liefen und sagten: "Christus ist auferstanden", so geben auch wir diese Freude aneinander weiter, indem wir uns als Zeichen der Liebe und der Versöhnung kristallisieren, denn der Herr hat uns mit Gott, dem Vater, und untereinander versöhnt. Seit jeher schenken sich Christen zur Begrüßung und zum Kuss rote Eier. Das Ei ist ein Symbol des Lebens. Der Brauch, Ostereier zu verschenken, geht nach alter kirchlicher Tradition auf die heilige Maria Magdalena zurück, die dem Kaiser Tiberius ein rotes Ei mit dem Gruß "Christus ist auferstanden" überreichte.

Die königlichen Pforten des Hauptaltars und alle Seitenschiffe sind während der gesamten Karwoche geöffnet.

Auf dem Foto: Ostern in der Dreifaltigkeitskirche in Dortmund.

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