Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Ökumenischer Elternsamstag (Fleischerlass)
Ökumenischer Elternsamstag (Fleischerlass)
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
Alle Angaben ohne Gewähr

  Die Einführung des Ökumenischen Fleischsabbats der Eltern geht auf das erste christliche Jahrhundert zurück. Dieser Tag wurde gewählt, weil diese Woche vor Beginn der Fastenzeit an das künftige Jüngste Gericht erinnert. Sie wird deshalb so genannt: "Fleisch-Passah-Woche, über das Jüngste Gericht".

Am Vorabend dieses Tages, dem Samstag, betet die Kirche wie vor dem Jüngsten Gericht intensiv für alle ihre verstorbenen Kinder und bittet den Herrn, ihnen Barmherzigkeit zu erweisen und sie am ewigen, glückseligen Leben teilhaben zu lassen.

 

 Wie können wir den Verstorbenen mit unseren Gebeten helfen? Professor A. Osipov antwortet.

Der Apostel Paulus schrieb einige erstaunliche Worte, die uns eine große Wahrheit offenbaren: "ihr seid der Leib Christi, aber getrennt seid ihr Glieder" (1. Kor. 12, 27). Wir alle, die wir glauben, sind ein einziger lebendiger Organismus, nicht ein Sack Erbsen, in dem die Erbsen aneinanderstoßen und sich gegenseitig verletzen. Wir sind Zellen (lebendig, halb lebendig, halb tot) im Leib Christi. Wir sind alle ein Leib. Und in einem Körper wirkt sich eine Veränderung des Zustands eines Organs oder sogar einer Zelle auf den gesamten Organismus, auf jede andere Zelle aus. In einem lebenden Organismus ist alles miteinander verbunden und voneinander abhängig. Derselbe Apostel schreibt: "Auch kann das Auge nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; auch kann der Kopf nicht zu den Füßen sagen: Ich brauche dich nicht"(1. Kor. 12; 21).
 Wie und auf welche Weise helfen unsere Gebete der anderen Person? Ist es so, dass wir Gott anflehen und er barmherziger und liebevoller wird? Nein, natürlich nicht. Er ist absolut, d.h. vollkommene Liebe und kann daher weder mehr noch weniger lieben. Das Geheimnis der Hilfe unserer Gebete für die Verstorbenen besteht darin, dass diese Gebete in erster Linie ein Mittel zur Reinigung sind, us selbstein Mittel zur spirituellen Einweihung us Gott. Nur so werden sie zu einer wirksamen Kraft, die der willenlosen Seele des Verstorbenen hilft, sich von den Leidenschaften zu befreien, die sie versklaven. Es ist sehr wichtig, daran zu denken, dass wir einem anderen geistig helfen können nur bzw. das Maß unseres persönlichen geistlichen Niveaus, das von der Mühe der Erfüllung der Gebote Christi, der Stärke des Kampfes mit unseren Leidenschaften und der Aufrichtigkeit der Reue abhängt. Das heißt, die Wirksamkeit unseres Gebets für andere direkt zurechenbar Grad unser der geistigen Reinheit, die uns mit Gott verbindet. Denn nur in Gott können wir geistig mit unserem Verstorbenen vereint sein, und entsprechend unserer Reinheit Der Herr befreit auch seine Seele vom Feuer der Leidenschaften. Wir, durch unseren wirksamen Gebetswillen hier die Hilflosigkeit des Verstorbenen zu wecken und zum Handeln anzuregen. dort.
 
 

Auf dem Foto: nach der Trauerfeier, ein Gedenkessen. 

 

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