Das Fest hat sowohl eine historische und dogmatische als auch eine persönliche Bedeutung. Das Fest der Verkündigung zeigt uns, dass die Erlösung des Menschen in ihm selbst beginnt. Die einzige Bedingung ist Reinheit und Hinwendung zu Gott. Deshalb kam der Erzengel zu der reinen Jungfrau. Wie hat sie diese Reinheit erreicht? Schließlich war ihr Leben nicht von weltlichen Nöten verschont geblieben. Als sie 3 Jahre alt war, wurde sie in den Tempel gebracht. Was für Menschen befanden sich im Tempel? Waren sie alle fromm? Waren sie alle frei von Fehlern?
War der Hohepriester ein Vorbild? Ihre Eltern starben bald, und sie wurde als Waise zurückgelassen. Alle Mädchen, die im Tempel aufwuchsen, heirateten, aber ihre Entscheidung, Jungfrau zu bleiben, sorgte für Aufruhr. Zu dieser Zeit waren Eroberer im Land.
Offenbar hat ihr die Gewohnheit, Gott seit ihrer Kindheit um alles zu bitten, geholfen, diese Reinheit zu erreichen. Wenn sie die Fehler der anderen sah, bat sie Gott, ihnen die Kraft und den Wunsch zu geben, sich zu ändern. Auf diese Weise schlugen keine leidenschaftlichen Gedanken in ihr Wurzeln, sondern im Gegenteil, das Gebet und die Liebe zu ihren Nächsten wurden gestärkt.
Auf dieselbe Weise können wir Reinheit und dann die Vorstellung von Tugenden in uns selbst erreichen, wenn wir uns in Bezug auf Umstände, die uns irritieren - von geliebten Menschen, von Kollegen, von der Situation im Land - an Gott wenden mit der Bitte um Hilfe und ihn bitten, ihnen Kraft und den Wunsch nach Korrektur zu geben. Wir werden zu Komplizen unseres Heils.
Auf dem Foto: Abendgottesdienst.



