Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
4. November. Kazanskaya (aktualisiert)
4. November. Kazanskaya (aktualisiert)
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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index.jpg 3  Am 4. November 2019, dem Fest der Kasaner Ikone der Gottesmutter, fanden Festgottesdienste zu Ehren des Thronfestes der Kasaner Gemeinde von Münster statt.
 Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland leitete die Göttliche Liturgie und die nächtliche Vigil am Vortag.
 Vladyka wurde betreut von: dem Rektor der Gemeinde, Priester Arkadi Dubrowin, Erzpriester Sergius Chodakowski (Belokuricha, Russland), Erzpriester Oleg Nikiforow (Klopenburg), Hieromonk Abrahamy (Dirks) aus Moskau, Priester Vadim Abramow (Dortmund), Protodiakon Bartholomäus (München) und Diakon Alexander Wassiliew (Kiew).

 

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 Am Ende des Gottesdienstes waren alle zu einem festlichen Essen eingeladen. Vladyka Mark teilte den Versammelten freudige Neuigkeiten mit. Kürzlich nahm er an der Einweihung einer schönen neuen Kirche im Kloster von Celje in Serbien teil, wo der heilige Justin (Popovic) lebte. Jeder der drei dorthin gekommenen Bischöfe, Schüler des Heiligen Justin, weihte einen Altar in dieser Kirche, die nach dem letzten Willen des Ehrwürdigen gebaut wurde.

 

 

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 Dann erzählte Vladyka Mark von dem Reliquienschrein mit den Reliquien der königlichen Passionsträger, die ihm zur Verehrung gebracht wurden, und davon, wie die Identifizierung dieser Reliquien vonstatten ging.
 Die dritte freudige Nachricht war die Ankündigung, dass der Bau unseres eigenen Tempels in Munster bald beginnen würde.
 Abt P. Arkady sprach über die Geschichte der Pfarrei, die bis in die späten 1940er Jahre in Münster bestand und erst 1995 ihre Tätigkeit wieder aufnahm.
 Erzbischof Mark ging dann auf das Thema der liturgischen Sprache ein. Er betonte, wie wichtig es sei, die russische (kirchenslawische) Sprache unter den Nachkommen der Einwanderer aus der UdSSR zu bewahren, und dass man bedenken müsse, dass für viele dieser Kinder in den kommenden Jahren Deutsch zur Verkehrssprache werden könnte. Um den Kindern von heute den Zugang zur Kirche zu erleichtern, ist es seiner Meinung nach daher notwendig, diese beiden Sprachen in den Gottesdiensten zu kombinieren. Vladyka selbst liest als gebürtiger Deutscher die priesterlichen (Geheim-)Gebete weiterhin auf Kirchenslawisch, obwohl es längst eine Übersetzung der Liturgie ins Deutsche gibt. Das ist für ihn besser und bequemer. Im Gottesdienst wurden der Apostel und das Evangelium in zwei Sprachen verlesen. Zwei Litaneien wurden auf Deutsch verlesen.
 Als wir die Pfarrei in der Atmosphäre des Erzdiözesangottesdienstes und des Thronfestes besuchten, waren wir erfreut zu sehen, wie die Pfarrei gewachsen ist, wie prächtig die Kirche geschmückt ist, wie aktiv sich die Gemeindemitglieder darum bemühen und mit welcher Liebe und Beklemmung sie sich auf ihr Thronfest vorbereitet haben.

Priester Vadim Abramov.

 

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