Der Freitag der Karwoche wird in den alten christlichen Denkmälern "Großer Freitag", "Tag der Erlösung mit Vorliebe", "Pascha des Kreuzes", "Tag des Kreuzes", "Tag des Leidens" genannt. Das Gedenken an den Heilstod Christi an diesem Tag geht auf die Zeit der Apostel zurück. Die Verehrung dieses Tages war von alters her dadurch gekennzeichnet, dass alle den "Tag der Entrückung des Bräutigams" verehrten,
Der Gottesdienst am Großen Freitag stellt die gesamte Geschichte des Leidens und Sterbens unseres Herrn aus dem Evangelium dar: Es handelt sich um eine sequentielle Beschreibung des Kreuzweges des Erlösers vom Moment des Auslöffelns und des Verrats durch Judas im Garten Gethsemane bis zur Kreuzigung auf Golgatha und dem Begräbnis im Garten von Josef von Arimathäa.
"Am heiligen und großen Pfingsten", sagt der Synaxar, "erfüllen sich die heiligen und heilsamen und schrecklichen Leiden unseres Herrn und Gottes, unseres Erlösers Jesus Christus, die wir um unseretwillen auf uns nehmen: das Spucken, das Schlagen, die Züchtigung, die Schmach, der Spott, das scharlachrote Gewand, der Stock, die Lippe, der Otset, der Nagel, der Speer und nach all dem das Kreuz und der Tod, die alle an Pfingsten geschehen sind.
Am Abend des 2. Mai 2024, am Vorabend des Freitags der Karwoche, feierten Rektor Pater Vadim Abramov und der Klerus der Kirche die Matutin des Großen Freitags mit der Lesung der zwölf Evangelien des Leidens unseres Herrn Jesus Christus. Vadim Abramov und der Klerus der Kirche die Matutin des Großen Freitags mit der Lesung der zwölf Evangelien der Heiligen Passion unseres Herrn Jesus Christus.
Aus den Archiven der Website:
10.04.2015 "Wenn Sie am Gründonnerstag nicht in der Liturgie waren..."
