Am Dienstag, dem 30. September, fand in der Dreifaltigkeitskirche in Dortmund die Göttliche Liturgie zum Fest der Heiligen Märtyrer statt.
Das Gedenken an die heiligen Märtyrer fällt immer mit dem Fest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes zusammen. Aus diesem Grund erklingen die Hymnen an das lebensspendende Kreuz und an die römischen Märtyrer während des Gottesdienstes untrennbar miteinander verbunden.
Die ursprünglichen griechischen Namen der Töchter - Pistida, Elpida und Agapi - wurden ins Altslawische übersetzt (Vera, Nadezhda, Lyuby), und nur der Name der Mutter Sophia ("Weisheit") blieb unübersetzt.
Die heiligen Märtyrerinnen Glaube, Hoffnung und Liebe wurden in Italien geboren. Ihre Mutter, die heilige Sophia, war eine fromme christliche Witwe. Sophia benannte ihre Töchter nach den drei christlichen Tugenden und erzog sie in christlicher Frömmigkeit.
Die Heiligen litten unter der Herrschaft des heidnischen Kaisers Hadrian (117-138). Der Kaiser ordnete an, die Töchter der Sophia grausamen Folterungen zu unterziehen, die sie jedoch auf wundersame Weise ertrugen und nur durch Enthauptung oder Zerhacken starben.
Am Tag ihres Todes war Vera 12 Jahre alt, Nadezhda 10 und Lubov 9. Der Kaiser übergab die gequälten Leichen der Töchter an Sophia, die sie mit allen Ehren begrub und drei Tage später starb.
Die Reliquien der heiligen Märtyrer ruhen seit 777 im Elsass, in der Kirche von Echaux.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Gemeindemitglieder, die die Namen dieser Heiligen an ihrem Engelstag tragen.
Im Jahr 2002 unternahmen wir eine Pilgerfahrt zu den Reliquien der Heiligen Vera, Hope, Love und ihrer Mutter Sophia in Echaux, Frankreich. Wir bieten Erinnerungen an diese Reise aus dem Archiv der Website an:
30.09.2002 Pilgerfahrt zu den Reliquien der Märtyrerinnen Vera, Hope, Love und ihrer Mutter Sophia
