Seit mehr als 12 Jahren findet in Köln der Gesamtdeutsche Kongress der Orthodoxen Jugend statt, der in der Regel auf Anfang Mai fällt. In diesem Jahr fand der Kongress vom 13. bis 18. Mai statt, traditionell auf dem Gelände der Kirche St. Panteleimon der Große Märtyrer und Heiler. Die Dortmunder Jugendlichen haben sich bereits so sehr auf diese jährliche Tradition eingelassen, dass sich die Frage - "nach Köln fahren oder nicht?" - von selbst erledigt.
Und dieses Jahr haben sich fast 15 Personen angemeldet! Allerdings konnten nur 10 von ihnen mitfahren, aber selbst diese Zahl ist beeindruckend.
Das Thema des Kongresses war sehr passend: "Kirche und Freiheit". Schließlich haben wir
Von allen Seiten schreien sie nach Freiheit - sagen, was man will, tun, was man will, zusammen sein, mit wem und was man will. Und, bitte, sei tolerant gegenüber denen, die ihre Freiheit auf eine Art und Weise ausdrücken, die dir nicht gefällt. Eine solche Freiheit von der Welt. Und was ist die Freiheit nicht von der Welt, sondern von Gott? Was ist die Freiheit in der Kirche? Und gibt es sie? Ist es für einen orthodoxen Christen nicht notwendig, das zu erfüllen, was die Statuten der Kirche vorschreiben? Aber wenn ja, was ist diese Freiheit und warum ist sie wahr? Diese und viele andere Fragen wurden in den Berichten und Diskussionen von Priestern und Wissenschaftlern aus Russland, Dänemark und Weißrussland erörtert.
Und natürlich gab es einen traditionellen Ball! Dieses Mal tanzten wir nicht nur einen, sondern drei Tage! An einem Abend wurde geprobt, wie es sich gehört, am nächsten Tag wurde getanzt, und es hat allen so gut gefallen, dass sie die Vassy und Cadrilles noch einen Tag verlängert haben. Nach dem Ball zündeten sie Lagerfeuer an
und sangen Lieder zur Gitarre. Die Atmosphäre war warm und freundlich, es gab viele bekannte Gesichter, viele neue Freunde. Wir knüpften Kontakte mit der "Jugend" Dänemarks, die uns nun zum Ball in Konengagen einlädt. So wachsen wir, vereinigt euch!
Ich freue mich auf das nächste Jahr und darauf, Sie alle wiederzusehen!
Elena Utserova, Studentin an der Heine-Universität Düsseldorf
