Was habe ich mit dem Papst gemeinsam? Ich stehe in der Peterskirche in Rom. Der Reiseleiter erzählt es mir. Ich bewundere die Kathedrale. Die Pforten des Doms öffnen sich nur für den Papst. Der verstorbene Papst Johannes Paul II. schritt an seinem letzten Ostertag, kaum noch lebend, von den Toren zum Thron.
39 Minuten.
Ich fühlte plötzlich einen Moment der Macht und der Verantwortung. Der Papst spricht und wird von einer Milliarde Katholiken auf der ganzen Welt angehört. Warum? Sie hoffen, zu hören
Seelenstärkende Worte, Freude, Erlösung, Hoffnung. Wer auch immer der Papst sagt
ein Wort, das die Seele erreicht? Eine Milliarde Menschen..., jeden Sonntag..., voll von
Quadrate von Menschen...
Und ich? Ich bin auch ein Vater! Meine Kinder wollen auch von mir hören
ein stärkendes, froh machendes, rettendes Wort. Gebe ich es ihnen, meinen Lieben?

- Am Donnerstag fand ein kleines Seminar statt mit jungen Menschen. Thema: " Kommunizieren? Wie? "
Es war nicht so sehr Theorie als vielmehr Praxis. Es ist bezeichnend, dass das Seminar
endete in tiefem Schweigen.
- Was haben wir getan?

- Versucht zu lernen, wie man kommuniziert...
- Wie?

— Seien Sie ehrlich, d.h. sagen Sie, was Sie denken!

- Wahrheitsgetreu - d.h. sprich so, wie du lebst!

- Aufrichtig - d.h. von Herzen, um den anderen zu lieben.

- Haben Sie es verstanden? Nicht so gut? Schwierig? Was soll ich tun?

- Lasst uns lernen zu kommunizieren. Gott helfe uns. Lasst es uns versuchen!
Veniamin Tsypin Rom 29.07.2015
