Am 26. und 27. Januar fand in Wuppertal unter der Leitung von Subdiakon Veniamin Tsypin ein Seminar über die Organisation eines Kinderfrühlingslagers statt.
Die 16 jugendlichen Mitglieder der Wuppertaler und Dortmunder Gemeinde erarbeiteten gemeinsam einen detaillierten Plan für die Umsetzung des Themas der Frühjahrsfreizeit: "Reise nach Narnia". Lange vor dem Seminar bekamen alle Teilnehmer die Aufgabe, zu Hause ein Buch zu lesen und fünf Mahlzeiten, fünf Tugenden und fünf Sportveranstaltungen vorzubereiten, die dem Geist des Märchenlandes entsprachen.
Nach einer herzlichen Begrüßung und einem köstlichen Abendessen begannen wir mit der Diskussion über den Inhalt des Buches. In jedem Kapitel hoben wir Schlüsselstellen hervor, analysierten die Charaktere und schenkten den christlichen Motiven der Geschichte besondere Aufmerksamkeit.
Wir haben bis spät in den Abend hinein an dieser Aufgabe gearbeitet, und dann, mitten in der Nacht, haben wir "Kosakenräuber" gespielt. Natürlich war es unmöglich, jemanden in der Dunkelheit zu finden, aber es hat viel Spaß gemacht!
Der nächste Seminartag begann mit "Narnia"-Übungen und wurde mit der Morgengebetsregel fortgesetzt, für die jeder einen Abschnitt aus dem Evangelium las. Dann gab es ein herzhaftes Frühstück und mit Freude im Herzen setzten wir das Studium und die Diskussion des Buches fort. Danach hatten wir einen besonderen Gast - Vladimir Geis aus der Gemeinde Wuppertal. Wir waren alle sehr froh, ihn zu treffen, denn wir kannten Onkel Wolodja (wie wir ihn mit seinem Familiennamen nennen) seit unserer Kindheit, hatten ihn aber lange nicht mehr gesehen. Er arbeitete mit uns im Garten, teilte mit uns seine große pädagogische Erfahrung und so genannte "Tricks", wie man Kinder für die Arbeit begeistern und ihr Interesse aufrechterhalten kann. Onkel Wolodja zeigte uns auch verschiedene gemeinsame Spiele, die wir in das Lagerprogramm aufnehmen konnten.
Die Atmosphäre des Seminars war sehr warm und herzlich, außerdem machen uns solche Treffen immer Freude, miteinander zu kommunizieren, und wie gut es ist, dass wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und das Camp gemeinsam vorbereiten. Wir hoffen, dass wir mit Gottes Hilfe Erfolg haben werden.
Vorbereitet von Piotr Oliniewicz

































