Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Jugendtreffen 21.09.2017
Jugendtreffen 21.09.2017
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
Alle Angaben ohne Gewähr

2015.05.03 034Beim Jugendtreffen (21.09.) sprachen die Teilnehmer von JugenDOrth zusammen mit Pfarrer Vadim Abramov über das Sakrament der Kommunion, d.h. was es bedeutet, würdig oder unwürdig zu sein, die heiligen Geheimnisse Christi zu empfangen.

 

Unsere Diskussion wird durch die Worte des Apostels Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther illustriert (1 Kor 11,27-29): "Wer nun dieses Brot unwürdig isst oder den Kelch des Herrn unwürdig trinkt, der macht sich schuldig am Leib und Blut des Herrn. [...] Denn wer unwürdig isst und trinkt, isst und trinkt zu seiner eigenen Verdammnis..." Was der Apostel sagte, wurde aufgeschrieben, bevor die gedruckten Evangelien erschienen, es sind die Worte des Herrn selbst. Aber nur wenige Menschen wissen das und erinnern sich daran, wenn sie zum Heiligen Mahl kommen. Wann ist es unwürdig oder verurteilend für einen selbst?
Wir empfangen die heilige Kommunion unwürdig, ohne Ehrfurcht, ohne an die Leiden Christi zu denken. Wenn wir vor dem Kelch stehen und nicht glauben, dass die Oblate und der Wein durch das Wirken des Heiligen Geistes eine zweite Essenz erhalten - den wahren Leib und das wahre Blut Christi. Unsere Teilnahme am Sakrament der Eucharistie ist nichts anderes als unsere mystische Teilnahme am Letzten Abendmahl, bei dem wir gemeinsam mit den Aposteln und Christus in unserer Mitte an der Kommunion teilnehmen.
Es ist auch unwürdig, die Kommunion ohne Beichte zu empfangen: wenn wir zur Kommunion kommen, ohne uns und unser Gewissen am Vortag geprüft zu haben, um uns in einen Geisteszustand zu versetzen, der es uns erlaubt, die Kommunion zu empfangen, ohne uns zu verurteilen. Wir gehen zur Beichte, um unsere Sünden zu bekennen, um vor Gott und dem Priester Buße zu tun und um die Absolution zu erhalten. Die Beichte entscheidet darüber, ob Sie bereit sind oder nicht.
Auch unser Stolz hindert uns daran, die heiligen Geheimnisse Christi würdig zu empfangen: Im Gegenteil, wir müssen Buße tun, um in uns das Gefühl der Unwürdigkeit zu wecken. Die Kommunion ist unsere Begegnung mit dem lebendigen Christus. Vor dieser Begegnung muss sich etwas in unserem Leben ändern, etwas, das wir in uns selbst überwinden müssen. Außerdem ist es wichtig, gesammelt und vorbereitet zu sein. Dabei wird uns die Fastenzeit helfen, die der menschlichen Seele viele Früchte schenkt und als unser freiwilliges Opfer für Christus dient; ein Opfer, mit dem wir uns nicht quälen, sondern retten.

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