Peter Oliniewicz
Vom 21. bis 25. Oktober fand eine Kinderfreizeit der Dortmunder Gemeinde in Stolzenberg statt. Unter der Leitung von Alla Zhmudenko und Veniamin Tsypin verbrachte die gesamte Jugend eine wunderbare Woche, die dem Thema der Feste der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet war. Wie jedes Mal war diese Zeit voll von geistlicher Gemeinschaft, kombiniert mit aktiven Spielen, Spaziergängen, Liedern....
Während des Unterrichts sprachen wir über die Entstehungsgeschichte, die Bedeutung der biblischen Geschichten, die Marienfeste, die wir feiern, insbesondere das Fest Mariä Schutz und die Darstellung der Jungfrau Maria im Tempel. Es gab auch Unterricht in der kirchenslawischen Sprache.
Am Mittwoch feierten wir eine Messe und viele Menschen gingen zur Kommunion. Es ist wichtig zu erwähnen, dass es im Lager ein sehr gutes Gebet gibt: Wenn die Kinder mit den Betreuern mit einer Stimme singen, spüren wir unsere Einheit und es wird warm, wie in einer Familie.
Abgesehen von den spirituellen Themen haben wir es genossen, draußen zu spielen, Pilze zu sammeln und einfach nur im Wald spazieren zu gehen. Am Donnerstag haben wir sogar den ganzen Vormittag im Wald verbracht: Wir haben gebetet und unter einem Blätterdach gefrühstückt. Am Mittwoch besuchten wir die nahe gelegene Burg, wo wir mit der Seilbahn fuhren. An einem der Abende hat Grisha für das ganze Lager gegrillt und danach haben wir sein Spiel "Wer leiser geht, kommt weiter" gespielt. Das ist ein sehr fröhlicher Spaßwettbewerb im Stil von "Mensch ärgere dich doch nicht".
Die besondere Atmosphäre im Camp wird natürlich von unseren Betreuern geschaffen, sowohl in den Klassen als auch während des gesamten Aufenthalts. Es war sehr angenehm zu sehen, wie Tante Alla während des Unterrichts mit den Mädchen auf der Wiese saß und mit ihnen sprach. Onkel Venya sprach mit den Älteren über verschiedene Möglichkeiten, ihre Gefühle auszudrücken. Er hat uns auch bestimmte pädagogische Methoden vorgestellt und beigebracht, die für uns nützlich waren und uns in Zukunft helfen werden, wenn wir pädagogische Momente mit den Jüngeren haben.
Das Wetter war natürlich ein Geschenk. Es war die ganze Woche über trocken, sonnig und warm, niemand wurde krank und alle haben unser Abenteuer gemeinsam überstanden.
Und wie gut ist es, dass wir, wenn wir mit unseren weltlichen Gebrechen ins Lager kommen, es immer schaffen, sie außerhalb des Lagers zu lassen und stattdessen zu dienen und die Gesellschaft lieber Freunde zu genießen. Und jedes Mal, wenn man sich mit seiner Familie trifft, geht man mit Traurigkeit im Herzen weg, aber Gott sei Dank dauert es nicht mehr lange bis zur Winterschicht!
Vorbereitet von Piotr Oliniewicz
Siehe Video und Fotos unter dem Link: https://cloud.mail.ru/public/5pJb/5Q1KL4iJz
