Veranstaltungsort war das bekannte Jugendhaus Marienhof, wo 60 Jugendliche und Kinder an dem Camp teilnahmen.
Alle Teilnehmer wurden in traditionelle Familien eingeteilt, nur dass jetzt zu jeder Familie eine erwachsene Pflegeperson hinzukam.
Wie bei früheren Camps wurde der spirituellen Erziehung große Aufmerksamkeit gewidmet. Der Hauptbestandteil des Lagers war daher das Morgen-, Nachmittags- und Abendgebet. Der Abendmahlsgottesdienst, bei dem fast alle Mitglieder die Heilige Kommunion empfingen. Ein Tag des Lagers war für die Lektüre des ungeschlafenen Psalters reserviert. Da das Lager am Vorabend der Woche der Heiligen Vorväter stattfand, wurde es den Vorvätern unseres Herrn Jesus Christus gewidmet. Jeden Tag nach dem Frühstück wurde den Kindern die Lebensgeschichte des Heiligen Jakobus und des Heiligen Josef erzählt. Der Unterricht wurde von unseren Lehrern geleitet: Vladimir Geis, Diakon Artemij Noskov, dem Lektor der Dortmunder Gemeinde Alexei Veselov, Matuschka Nina Noskova und Zinaida Tser.
Um das Material in diesem Camp zu festigen, führten wir zum ersten Mal ein Rollenspiel durch. Den Familien wurden vier Ereignisse aus dem Leben der heiligen Vorväter vorgegeben. Die Camper mussten jedes dieser Ereignisse in Form von kleinen Theaterstücken in nur einer Minute aufführen.
Ein besonderes Ereignis des letzten Lagers war das Weihnachtskonzert. Ziel war es, den Kindern die Kultur der Feier der Geburt Christi zu vermitteln, deren wichtigstes Element das Singen festlicher Lieder ist.
Bei dem Konzert musste jede Familie ein Weihnachtslied singen. Ludmila Geiger, die Chorleiterin des Dortmunder Kirchenchors, kam ins Lager. Sie brachte jeder Familie an einem Tag das Singen der Weihnachtstroparion und von Weihnachtsliedern bei.
Um an sich selbst zu arbeiten, wurde jeder Teilnehmer gebeten, eine der Tugenden - Lieblosigkeit, Fleiß und Gehorsam - zu wählen und während des gesamten Lagers daran zu arbeiten. Jeden Tag nach dem Abendessen besprach jede Familie, wie sie sich geschlagen hatte. Wenn die Arbeit an der Tugend erfolgreich war, wurde der Titel vergeben: Zenturio, dann Tausendjähriger und Woiwode. Jeder Teilnehmer musste vier Auszeichnungen sammeln.
Neben dem ernsten Unterricht konnten wir in unserem Lager auch Witze machen und lachen. Deshalb gab es: einen Kennenlernabend, KVN und das Abschlusskonzert. Dort konnte jeder Teilnehmer seine verschiedenen Fähigkeiten zeigen. Und es gab auch einen Wettbewerb für Skulpturen aus Schnee. Alle Familien haben die Aufgaben sehr erfolgreich gemeistert. Der Tempel war besonders beeindruckend. Die Kinder gestalteten die Altarapside, den Vorbau und die Vorhalle und natürlich die fünf Kuppeln.
Neben den großen Veranstaltungen gab es auch viele kleine. Es gab jede Menge (Zirkel): historische, kirchenslawische und russische Sprachen, Handwerk, Tanzen und einen Filmclub. Es gab auch viel freie Zeit für geselliges Beisammensein, und zweimal versammelten wir uns um das Lagerfeuer.
Das letzte Lager fand, wie auch die vorangegangenen, in einer warmen und freundlichen Atmosphäre statt. Es gab keine Tränen, keine Streitereien, keine Auseinandersetzungen. Alles wurde gemeinsam gemacht und vorbereitet. Für die gute Atmosphäre des Camps sollten wir auch unseren Köchinnen danken: Inna Raenko und Inna Zhmudenko. Das schmackhafte und gesunde Essen, das sie zubereitet haben, trug sehr zur guten Stimmung aller Camper bei.
