Felix Wagenblaß
Am Wochenende vom 12. bis 14. Mai trafen sich die Vertreter der ROJ DE (Russisch-Orthodoxe Jugend Deutschland), einer gesamtdeutschen Organisation der orthodoxen Jugend, zum zweiten Mal in Bad Kissingen. Die im vergangenen Jahr gegründete Organisation ROJ DE hielt ihr Treffen mit rund 90 Teilnehmern ab.
Am Freitagabend wurde vor der Ikone der Gottesmutter von Kursk-Wurzel eine Akathistie gehalten, und die Kongressteilnehmer hatten Gelegenheit, dieses Heiligtum zu verehren.
Bischof Job von Stuttgart, Bischofsvikar der Deutschen Eparchie der Russischen Orthodoxen Kirche in Berlin, leitete am Samstag in der Kirche St. Sergius von Radonesch in Bad Kissingen die Göttliche Liturgie. Ihm zur Seite standen Erzpriester Ilja Limberger (Stuttgart), Rektor der Gemeinde, und Priester Alexej Lemmer, verantwortlich für die Jugendarbeit der Berliner und deutschen Diözese der ROCOR, sowie: Erzpriester Michael Bouck (Albstadt, Pariser Exarchat), Priester Alexei Veselov (Krefeld), Priester Alexei Veselov (Krefeld), Diakon Igor, Diakon Eugene und Diakon John (Diakone der Kirchengemeinde Bad Kissingen), Referent für Jugendarbeit der Berliner und deutschen Diözese. Beim Gottesdienst halfen die Jugendlichen sowohl am Altar als auch beim Singen im Chor. Viele von ihnen empfingen die heiligen Geheimnisse Christi.
Nach einem gemeinsamen Essen wurde die Konferenz der ROJ-Organisation eröffnet, bei der Pater Michael Bouck die Begrüßungsrede von Metropolit Johannes von Dubna (Pariser Exarchat) verlas. Neben Jugendvertretern aus verschiedenen deutschen Städten nahmen auch Bischof Job, Erzpriester Ilja Limberger und Mitglieder des geistlichen Rates der ROJ _ die Priester Michael Bouck, Alexej Lemmer und Alexej Veselov - an dem Treffen teil.
Der ROJ-Präsidialrat unter der Leitung von Andrei Limberger präsentierte die Ergebnisse seiner Arbeit des vergangenen Jahres, insbesondere die offizielle Registrierung und Anerkennung der ROJ-Organisation bei den deutschen Behörden, sowie Berichte über die finanziellen, pädagogischen und öffentlichen Informationsaktivitäten der Organisation. Die Delegierten der Kirchengemeinden und Jugendgruppen, die an der Versammlung teilnahmen, hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über die getroffenen Entscheidungen abzustimmen.
Darüber hinaus wurden die Ergebnisse des Jugendprojektwettbewerbs bekannt gegeben. Sieger wurde eine Jugendgruppe aus Hannover mit dem Projekt "Tage der Selbstfindung". Der zweite und dritte Preis ging an eine gesamtdeutsche Gruppe mit dem Projekt eines Spielfilms über die Orthodoxie in Deutschland und an eine Gruppe aus Münster mit dem Projekt eines Online-Kurses "Pfingsten". Insgesamt wurden 7 Projekte von Jugendgruppen aus verschiedenen Kirchengemeinden in den Wettbewerb einbezogen. Allen Teilnehmern des Wettbewerbs wurden Glückwunschurkunden überreicht.
Zum Abschluss der Konferenz kehrten die Teilnehmer zum Abendgottesdienst in die Kirche zurück.
Zum Abschluss des Tages wurde ein Ball veranstaltet.
Am nächsten Morgen fand die Sonntagsliturgie in der Kirche St. Sergius von Radonesch statt. Bischof Job von Stuttgart dankte allen Organisatoren, insbesondere dem Rektor der Gemeinde, Pater Alexej, der Schwesternschaft der Gemeinde, die für die Bewirtung aller Anwesenden sorgte, sowie dem Jugendverband aus Bad Kissingen.
Gemäß der Satzung der ROJ DE Alldeutsches Orthodoxes Jugendwerk finden die Treffen jährlich statt.
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