Irina Wagner
Vom 8. bis 22. Oktober 2021, während der Herbstferien, fand im nordrhein-westfälischen Wermerskirchen eine weitere Kinderfreizeit der orthodoxen Gemeinde Dortmund statt.
Das Lager befand sich an einem malerischen Ort in der Nähe des Waldes. Die Kinder lebten in einem geräumigen Haus in gemütlichen Zimmern für drei oder vier Personen. Jungen und Mädchen lebten getrennt.
Die Mahlzeiten wurden 3 Mal am Tag serviert. Die Kinder konnten sich nach Belieben unter der Aufsicht von Köchen und entsprechend dem Dienstplan an der Zubereitung beteiligen.
Diesmal wurde das Camp für die jüngere Altersgruppe der Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren veranstaltet.
Bei der Eröffnung des Camps wurden alle Kinder beim abendlichen Programm der Einführungsspiele im Freien in zwei Familien aufgeteilt, die jeweils einen anderen Namen erhielten - "Freundschaft" und "Glocken".
Das Lager wurde von Erwachsenen geleitet, die sich um die Stimmung, den Appetit, die körperliche Fitness, die geistige Entwicklung und den interessanten Zeitvertreib der Kinder kümmerten.
Das Lagerleben basierte auf den Traditionen der orthodoxen Kirche, und das Hauptziel war die geistige und seelische Umgestaltung des Kindes. Die größtmögliche Entfernung von den Versuchungen der modernen Welt (Gadgets, Computerspiele...) ermöglichte es den Kindern, das Leben für einige Tage auf eine völlig andere Weise zu betrachten.
Die Kinder hatten die Möglichkeit, nicht nur die russische Sprache, sondern auch den orthodoxen Glauben zu lernen. Dabei wurden sie vom geistlichen Leiter des Lagers, Pater Vadim Abramov. Vadim Abramov, Rektor der Gemeinde der Heiligen und Lebensspendenden Dreifaltigkeit in Dortmund.
Jeden Tag gab es im Lager eine Morgen-, Mittags- und Abendgebetsregel, Gespräche mit dem Priester und dem Diakon, die alle Fragen der Kinder und Erwachsenen beantworteten.
Auch die Vigil wurde gefeiert. Die Sakramente der Beichte und der Kommunion wurden denjenigen gespendet, die dies wünschten.
Das Programm des Camps umfasste einen spirituellen, sportlichen und pädagogischen Teil.
Das Leben im Lager war voll von Unterrichtsstunden, in denen die Kinder über das Evangelium des Tages diskutierten, und einem Vortrag über die Beichte "Was ist Sünde?" unter der Leitung von Diakon Veniamin Tsypin. Nach dem Mittagessen gab es Unterricht - die Kinder schrieben Briefe an ihre Eltern, zeichneten, spielten Klavier und backten Kuchen. Der Tag endete mit einer Abendlesung bei Kerzenlicht.
Neben Morgengymnastik, Herbstspaziergängen im Wald, Spielen im Freien wie "Flaggen", "Tee, Tee-Hilfe", gab es einen Ausflug zum Schloss Burg.
Außerdem lernten wir gemeinsam mit Grisha Vasiliev Kirchenslawisch und sangen Lieder am Lagerfeuer.
Der klar durchdachte Tagesablauf und das Programm des Camps von Alla Zhmudenko halfen uns, alle 5 Tage fröhlich und freundlich zu leben. Während dieser Tage wurden wir spirituell bereichert, trafen interessante Menschen, bekamen eine Ladung positiver Gefühle und Kraft.
Das Thema des Camps wurde aus einem bestimmten Grund gewählt "Freude Treffen" - Die Kinder erlebten die Freude am Zusammensein, schlossen echte Freundschaften und tauchten in die Atmosphäre der Freundlichkeit ein.
Irina Wagner
Hagen, 09.11.2021
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