11.10.2016
Am vergangenen Donnerstag, 6. Oktober, fand das reguläre Treffen der Jugendorganisation JugenDorth Dortmund statt.
Diesmal ging es um den historischen Kontext, in dem Jesus Christus gelebt und gepredigt hat, und auf dessen Grundlage die Evangelien entstanden sind.
Die Kenntnis der Geschichte - der Geschichte der eigenen Familie, des eigenen Landes, der Welt insgesamt - ist für eine nüchterne, bewusste und vernünftige Sicht der Dinge sehr wichtig. Wir beobachten heute oft, wie Menschen in die Irre gehen und verschiedenen Provokationen und Irrlehren erliegen: Das gilt sowohl für den politischen und sozialen als auch für den geistigen Bereich des Lebens. Wenn im weltlichen Bereich das Wissen um die historischen Wurzeln vor dem verderblichen Einfluss politischer Propaganda usw. schützt, so ist dieses Wissen im geistlichen Bereich eine Art Schutzschild, der gegen eine Vielzahl von falschen Theorien und Pseudowissen schützt.
Für den Christen ist es unerlässlich, ein umfassendes Verständnis der Zeit zu haben, in der sich die Wende in der Geschichte der gesamten Menschheit vollzog. Eine gute Kenntnis des Evangeliums - die Fähigkeit, ganze Abschnitte zu zitieren und sich darauf zu berufen - ist keine Garantie für den richtigen geistlichen Weg, der zum Heil führt; diese Fähigkeit wird von verschiedenen Sekten zur Unterstützung ihrer falschen Lehren hervorgehoben. Man muss nicht nur den Text des Evangeliums als solchen kennen, sondern auch die Besonderheiten der Zeit verstehen, in der er geschrieben wurde: von wem und für wen er geschrieben wurde, wie die politische und soziale Situation war, was die Menschen im ersten Jahrhundert im Heiligen Römischen Reich lebten, fürchteten und erwarteten usw. Die Fähigkeit, diese Fragen für sich selbst und andere zu beantworten, kann eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines echten christlichen Selbstverständnisses spielen.
In ihrem Bericht über den historischen Kontext der Ereignisse des Evangeliums versuchte die JugenDorth-Teilnehmerin Elena Lysova, auf alle oben genannten Fragen einzugehen und umfassende Antworten zu geben. Unterstützt wurde sie dabei von Diakon Artemy Noskov, der über ein breites Wissen zu diesem Thema verfügt. Wir bedanken uns herzlich bei Pater Artemy Noskov. Unser herzlicher Dank gilt Pater Artemy für seine interessanten Ergänzungen und originellen Kommentare!
Am kommenden Donnerstag (13.10.) wird das Jugendtreffen als Abendgottesdienst (Allnachtsvigil) am Vorabend des Festes Mariä Schutz und Hilfe abgehalten. Das gemeinsame Gebet ist ebenso wichtig, um die Integrität und die brüderlichen Beziehungen unter den Jugendlichen zu erhalten!
Achtung!!! Von nun an finden die Jugendtreffen jeden Donnerstag statt в 19.00in der russisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskirche in Dortmund unter der Adresse:
Flurstr. 39 44145 Dortmund.
Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Freunde zu sehen!
Hochachtungsvoll,
Orthodoxe Jugendorganisation "JugenDorth" Dortmund.
Der Artikel wurde von Elena Lysova verfasst.
