Am 17. April kamen wir in Köln zur Beerdigung von Erzpriester Herman zusammen.
An der Schwelle der Kirche empfing Anna, eine Angestellte des Kirchenladens, alle herzlich und versuchte, den Menschen, die in die kleine, überfüllte Kirche kamen, behutsam zu helfen und sie unterzubringen. Die Liebe und das Wohlwollen der Gemeindemitglieder waren spürbar.
Trotz des traurigen Ereignisses herrschte im Tempel eine gewisse stille Freude.
Diese Freude war auch beim Gedenkmahl zu spüren. Die Ehefrau von Pater Herman, die von allen auf Russisch als "Matuschka" angesprochen wurde, erinnerte sich mit viel Herzlichkeit an ihr gemeinsames Leben, ihren Übertritt zur Orthodoxie und den Dienst von Pater Herman in der Gemeinde. Hermans Dienst in der Gemeinde.
Sie sprach auch viel darüber, wie sie nach und nach Beziehungen zu Menschen aufbaute, die Pater Kentenich sahen.
Herman war nicht nur ein Priester, sondern auch ein Mann, der jedem in schwierigen Lebenssituationen aufrichtig helfen wollte. Nach dem Sonntagsgottesdienst hatte er immer ein langes Gespräch mit denen, die seinen Rat und seine Hilfe suchten. Vieles wurde von Pater Herman getan. Herman tat viel, um Kindern den Gottesdienst zugänglicher zu machen. Zu diesem Zweck hielt er "Kinderliturgien" ab. Hier waren die Kinder die Hauptteilnehmer und nicht die Erwachsenen, wie es beim Sonntagsgottesdienst üblich war. An sie richtete Pater Herman seinen Dienst und seine Herman richtete seinen Dienst und seine Predigt an sie. Nach der "Kinderliturgie" unterhielten sich die Kinder mit Pater Herman, und gemeinsam unternahmen sie etwas. Alle diese Begegnungen fanden immer in einer fröhlichen Atmosphäre statt. Die Kinder liebten diese Tage, hier entdeckten sie ihre Liebe zu den Gottesdiensten, zur Kirche.
Ewiges Gedenken an den unvergessenen Pater Herman. Herman!
Vorbereitet von Priester Vadim Abramov
