
Am Dreifaltigkeitssamstag, den 26.05.18 um 10:45 Uhr, ist Valentina Davydovna Bakhareva (getauft Tatiana), eine Dienerin Gottes, zum Herrn gegangen. Heute ist der 9. Tag. Viele von uns kannten sie - Tatiana war schon vor der Abspaltung der Dortmunder Gemeinde Mitarbeiterin im Kirchenladen der Wuppertaler Gemeinde. Sie war immer ruhig, freundlich, gelassen, liebte es, für die Verstorbenen zu beten und gedachte all unserer lieben Verstorbenen. Vielleicht war es diese Liebe, die sie nach kurzer Krankheit am Dreifaltigkeitssamstag, dem Tag, an dem in der Kirche für alle gebetet wird, abberufen hat, damit sie nicht vergessen wird.
"Wir bitten um das christliche Ende unseres Lebens, schmerzlos, ohne Scham, friedlich und eine gute Antwort beim Jüngsten Gericht Christi." - Diese Bitte gehört zu fast allen Gottesdiensten. Der leibliche Tod, der nach dem Sündenfall unserer Vorfahren für alle zum Gesetz wurde, erschreckt uns mit seiner Ungewissheit. Die Menschen sterben auf unterschiedliche Weise - die einen unachtsam und fahrlässig, ohne daran zu denken, was sie jenseits des Sarges erwartet, die anderen bewusst, mit einem Gefühl für die Größe des nahenden Augenblicks, indem sie die gnädigen Mittel wahrnehmen, die die orthodoxe Kirche den Sterbenden anbietet."
Tatyana starb auf christliche Weise - sie hatte am Vortag gebeichtet und die heilige Kommunion empfangen. Wie Pater Vadim Sadovoy, ein Priester, der sie während ihrer Krankheit besuchte, nach der Beerdigung sagte, gab es keine Klagen oder Stöhnen, sondern "ruhig, friedlich und ohne Scham", in nüchterner Erinnerung und bei vollem Bewusstsein verließ Tatjana das irdische Leben für das ewige Leben.
Die Beerdigung und das Begräbnis fanden am 30. Mai auf dem Wuppertaler Stadtfriedhof statt.
Anschließend wurde in der Kirche ein Gedenkmittagessen serviert, bei dem viele herzliche Worte über den Verstorbenen gesagt wurden.
Ewiges Gedenken an die Dienerin Gottes Tatiana!
Im Bild: die Trauerfeier und die Beerdigung.
