Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
4. August - Gedenktag der heiligen Maria Magdalena
4. August - Gedenktag der heiligen Maria Magdalena
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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00001234.08.2016

4. August - Gedenktag der heiligen Maria Magdalena

"Ich habe den Herrn gesehen! Er hat zu mir gesprochen!" "Christus ist auferstanden! Er ist wirklich der Sohn Gottes! Ich habe den Herrn gesehen! ....." - Es war die erste gute Nachricht, die Maria Magdalena den Aposteln überbrachte, die erste Auferstehungspredigt der Welt.

2015.11.05 280   Die große, den Aposteln ebenbürtige, heilige Myrrhe-Trägerin Maria Magdalena, die in der Kirche für ihre glühende und aufopferungsvolle Liebe zum Herrn Jesus Christus berühmt wurde, stammte aus der damals wohlhabenden Stadt Magdala in der Region Galiläa in Palästina. Das Evangelium erzählt uns, dass Maria Magdalena dem Herrn folgte, als er und seine Apostel durch die Städte und Dörfer Judäas und Galiläas zogen und das Reich Gottes predigten. Maria Magdalena war auch auf Golgatha, als der Herr gekreuzigt wurde. Als alle Jünger des Erlösers flohen, blieb sie furchtlos am Kreuz, zusammen mit der Jungfrau Maria und dem Apostel Johannes.

2015.11.05 269Nach dem Leiden Christi, nach dem Sabbat, kam Maria Magdalena sehr früh, als es noch dunkel war, zum Grab, um dem Leichnam des Erlösers die letzte Ehre zu erweisen, nachdem sie ihn, wie es Brauch war, mit Weihrauch gesalbt hatte, und sah, dass der Stein vom Grab weggewälzt worden war. Von Unwissenheit und Trauer gequält, stand sie am Grab und weinte. Weinend bückte sich Maria, schaute in das Grab und sah zwei Engel in weißen Gewändern an der Stelle sitzen, wo der Leichnam Jesu lag. Sie sagten ihr, dass Jesus auferstanden sei. Auch Jesus Christus selbst erschien ihr. Maria Magdalena lief zu seinen Jüngern. "Ich habe den Herrn gesehen! Er hat zu mir gesprochen!" "Christus ist auferstanden! Er ist wirklich der Sohn Gottes! Ich habe den Herrn gesehen! ....." - Dies war die erste gute Nachricht, die Maria Magdalena den Aposteln überbrachte, die erste Auferstehungspredigt der Welt.

2015.11.05 257Der Überlieferung nach erschien Maria Magdalena in Italien dem Kaiser Tiberius und erzählte ihm vom Leben, den Wundern und der Lehre Christi, von seiner ungerechten Verurteilung durch die Juden und von der Feigheit des Pilatus. Der Kaiser zweifelte an dem Wunder der Auferstehung und verlangte einen Beweis. Da nahm sie ein Ei, präsentierte es dem Kaiser und sagte: "Christus ist auferstanden!" Bei diesen Worten färbte sich das weiße Ei in den Händen des Kaisers leuchtend rot. Dank Maria Magdalena verbreitete sich der Brauch, sich am Tag der Auferstehung Christi gegenseitig Ostereier zu schenken, unter den Christen auf der ganzen Welt.

2015.11.05 270Maria Magdalena diente der Kirche mit ganzem Herzen, war Gefahren ausgesetzt und teilte mit den Aposteln die Mühen der Verkündigung. Von Rom aus zog die Heilige, die bereits ein hohes Alter erreicht hatte, nach Ephesus (Kleinasien), wo sie predigte und dem Apostel Johannes dem Theologen bei der Abfassung des Evangeliums half. Hier wurde sie nach der kirchlichen Tradition auch beigesetzt. Im XI. Jahrhundert wurden unter Kaiser Leo dem Philosophen (886-912) die unversehrten Reliquien der heiligen Maria Magdalena von Ephesus nach Konstantinopel übertragen.

 

Troparion

2015.11.05 241Christus, der um unseretwillen von der Jungfrau geboren wurde, o Maria Magdalena, die Ehrwürdige, bist du nachgefolgt und hast seine Rechtfertigung und seine Gesetze befolgt; darum feiern wir heute dein heiligstes Gedächtnis, und durch deine Gebete empfangen wir den Erlass unserer Sünden.

 

 

FotoPilgerreise von Gemeindemitgliedern der Dreifaltigkeitskirche Dortmund zu den heiligen Stätten von Paris und zu den Reliquien der Heiligen Maria Magdalena. http://www.nadegda.de/administrator/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=2125

Text: http://religions.unian.net/holidays/1451838-4-avgusta-den-pamyati-svyatoy-mironositsyi-marii-magdalinyi.html

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