Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Wallfahrt zu den Heiligtümern von Soest (Deutsch: Soest)
Wallfahrt zu den Heiligtümern von Soest (Deutsch: Soest)
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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In unserer Zeit als Pilger haben wir viel über die orthodoxen Heiligtümer in Deutschland gelernt. Wir waren in Bayern und anderen abgelegenen Teilen des Landes. Aber es hat sich herausgestellt, dass es auch ganz in der Nähe welche gibt, zum Beispiel in Zost (40 km von Dortmund entfernt). In dieser antiken Stadt, die im 1. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde, befinden sich Reliquien des Schutzpatrons der Stadt - des heiligen Patroklos - und in der Nähe, in Werl, Reliquien der heiligen Walburga und andere.

An der Hauptfassade des Rathauses befindet sich eine Skulptur des Heiligen und daneben das Wappen der Stadt (Foto). Aber das Wichtigste zuerst.
Der Weg nach Soest ist einfach: die 1. Autobahn, eine halbe Stunde auf der Straße und man fährt direkt unter den Mauern der Festungsmauer der alten Stadt hindurch. Um Geld zu sparen, parken wir nicht im Parkhaus, sondern direkt auf der Straße, in der Nähe der historischen Dampfeisbahn (Foto), die sich in der Nähe der Stadtmauern befindet. Die Mauern bilden einen doppelten Ring um die Stadt. Man kann entlang der Mauer spazieren gehen und sogar an ihr vorbeifahren, wenn man will, wenn nicht mit dem Auto, dann mit dem Fahrrad. Wir fotografieren die Stadt von der Mauer aus und gehen hinunter auf den Platz.

  In der Altstadt, die innerhalb der Stadtmauer liegt und deren verwinkelte Gassen man in wenigen Stunden zu Fuß umrunden kann, sind etwa 600 Gebäude erhalten geblieben, nicht nur Fachwerkhäuser (billige, in der Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs errichtete Gebäude), sondern auch Steinbauten aus dem Frühmittelalter.

Wir gehen ohne Führer, nach Gefühl. Wir wissen, dass alle zehn Kirchen und Kapellen in Zost erhalten geblieben sind. Die erste Kirche, die wir auf dem Weg sehen, ist die St. Paulskirche.

In der Nähe befindet sich die Kirche des Apostels Petrus (deutsch St. Petrikirche). Prächtige Glasfenster, bemalte Ikonostasen.

Aber hier ist das Ziel unserer Pilgerreise - der St.-Patroklus-Dom - eine der ältesten Kathedralen nicht nur in Westfalen, sondern in ganz Deutschland. Er wurde, wie viele Gebäude in Zost, aus lokalem Stein - grünem Sandstein - gebaut. Die Kathedrale wurde im 10. Jahrhundert begonnen, als die Reliquien des Heiligen Patroklus aus Troyes in Frankreich in die Kathedrale gebracht wurden.

Eintreten. Zuerst wollen wir unsere Hände an die Reliquien legen, die sich in einer schönen goldenen Lade unter dem Altar befinden. Aber... wir bleiben vor einem Schild stehen, auf dem steht, dass es verboten ist, sich zu nähern! Der Diakon kann kein Deutsch..., also bekreuzigt er sich und fällt auf die Knie, um die Reliquien zu berühren. Und wir? Wir - nach ihm...
Wir singen das Magnificat für den Märtyrer Patroklos...


Dann schauen wir uns in der Kathedrale um. Aber zuerst wollen wir ein wenig über den Heiligen erzählen. Der heilige Patroklos - Patroklos ist der wahrhaftigste Heilige der russisch-orthodoxen Kirche, da sein Leben und sein Martyrium vom Heiligen Demetrius von Rostow beschrieben werden und der Heilige Patroklos in der orthodoxen Heiligenliste aufgeführt ist.

Die Gemälde in der Kirche St. Patroklos sind als Zeugnis des griechisch-römischen Einflusses auf die deutsche Kultur von historischem Wert.

Wir gehen noch einmal durch die Kathedrale, um - wie unser Historiker, Ikonograph und Führer Alexander Stolyarov sagt - den sakralen Raum zu spüren.

Und nun liegt unser Weg zur Kirche St. Maria zur Wiese. Sie wurde aus grünem Sandstein erbaut und gilt nach dem Aachener und Kölner Dom als die schönste spätgotische Kirche Deutschlands.
Die Kirche ist mit prächtigen Fenstern mit Buntglasfenstern des XIV-XV geschmückt. Sie wurde im Jahr 1313 erbaut.

Daneben befindet sich die Kirche "Maria zur Nohe" (Maria ist auf der Höhe der Zeit) 13. Jahrhundert. Von außen bescheiden, ist die Kirche im Inneren reich bemalt. Man hat den Eindruck, eine orthodoxe Kirche betreten zu haben; nur das Fehlen einer Altar-Ikonostase und das Vorhandensein einer Orgel ist beunruhigendаan.

Unsere Pilgerreise geht zu Ende. Wir gehen, in Richtung Parkplatz, die Straßen entlang des schnellen Flusses, der durch das Zentrum der Altstadt fließt; wir bewundern die gut gepflegten alten Häuser mit vielen Blumen in den Gärten und Vorgärten, genießen die Stille. Wir hatten noch keine Zeit, viel zu sehen und zu besichtigen in dieser "grünen" Stadt, die reich an mittelalterlichen Kirchen ist (unerwartet viele große und schöne Kirchen auf so engem Raum!). Aber es ist bereits Zeit zu gehen! Verl wartet morgen auf uns!

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