Am Mittwochabend, 13. Juni 2018, wurde in der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Simferopol Pater Nikolai Donenko die monastische Tonsur mit dem Namen Nestor erteilt. Und am 17. Juni wurde Hieromonk Nestor während der Sonntagsliturgie in den Rang eines Archimandriten erhoben.
Archimandrit Nestor (Donenko) - Rektor der Kirche des Schutzes der Allerheiligsten Gottesmutter (Siedlung Nishnaja Oreanda), Mitglied der Kommission für die Heiligsprechung der Russisch-Orthodoxen Kirche, Dozent am Theologischen Seminar Tauris, Theologe, Wissenschaftler, Mitglied der Union der Künstler der Ukraine, Autor von Büchern und Studien über die neuen Märtyrer und Bekenner der Russischen Kirche, die in den 1920er bis 1950er Jahren gelitten haben und von denen viele auf dem Jubiläumskonzil der Russisch-Orthodoxen Kirche im August 2000 als Heilige verherrlicht wurden.
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Eine kleine Geschichte. Die Dortmunder Gemeindemitglieder erinnern sich daran, wie wir im Jahr 2002 auf einer Pilgerreise in die Ukraine mit Pater Leonid die Kirche der Fürbitte in Nizhnyaya Oreanda auf der Krim besuchten. Dort wurden wir von einem alten Freund von Pater Leonid herzlich empfangen. Leonids langjährigem Freund Pater Nicholas Donenko empfangen. Am Morgen hielten die Patres die Liturgie ab, und danach hatten wir bis zum Abend ein herzliches Gespräch bei einer Mahlzeit außerhalb der Kirche.
Wir erinnerten uns an die frühen 80er Jahre in Kiew. In jenen Jahren kannten sich alle Jugendlichen der Kirche, denn man konnte sie an den Fingern abzählen. Laut Pater. Leonid, war jeder ein Beichtvater. Schließlich konnte man für den Kirchgang, das Singen im Chor, die Erziehung der eigenen Kinder im christlichen Glauben nicht nur von der Arbeit, dem Studium, sondern auch von der Freiheit ausgeschlossen werden. (Lesen Erinnerungen Veniamin Tsypin über seinen Vater). Archimandrit Nestor, und der damalige Künstler Kolya war einer von ihnen.
Es ist nicht verwunderlich, dass er mit einem solchen Temperament in der Lage war, den "getöteten" Tempel wiederherzustellen und eine starke Gemeinschaft an einem leeren Ort zu schaffen.
Viele berühmte (und weniger berühmte) Kirchenleute besuchen diesen Tempel gerne während ihrer Ferien. Bei den Sonntagsgottesdiensten bietet sich oft folgendes Bild: Am Thron sitzt der berühmte ältere Pater Iliy Nozdrin. Iliy Nozdrin, der nicht weniger berühmte Archimandrit Amvrosy Yurasov nimmt die Beichte ab, die Predigt wird von Pater Kirill Pavlov gehalten. Kirill Pavlov...
Und dann ist da noch der fantastische Chor, der Gott in einfachen, aber von Gott inspirierten Gesängen lobt.
Übrigens wurden einige der damaligen Kiewer Kirchenbrüder später zu prominenten kirchlichen Persönlichkeiten, wie z.B.: Erzbischof Jona (Tscherepanow) von Obuchow, Bischof Nasarius (Lawrynenko) von Kronstadt, Bischof Theodosius (Iwaschtschenko) von Seattle, Archimandrit Ignatius (Ioninsky-Kloster), Archimandrit Nestor (Donenko); Priester: Andrei Fedorov, Sergius Khodakovsky, Konstantin Kurbanov, Leonid Tsypin, Vladimir Gamaris; Diakon Alexander Vasiliev, Regent Sergei Kirillov, Professor der Kiewer Theologischen Akademie Lyudmila Dunina; es gibt Choristen, Lehrer der theologischen Schulen, Mönche, Nonnen, na ja ...und ...Matuschkas.
Im Bild: Die Tonsur. Nach der Liturgie: ein Foto mit dem Bischof. Fotos der vergangenen Jahre aus dem Fotoalbum der Gemeinde Dortmund.
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Wir empfehlen Ihnen, sich auch den Film anzusehen: Der Bezugspunkt von Erzpriester Nikolay Donenko
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Und die Gemeindemitglieder der Pokrowski-Kirche machten dem Bischof am Tag der Tonsur ein Geschenk:
https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=z1fuSbNLH68
