Am 14. März 2026, dem Samstag der 3. Woche der Großen Fastenzeit, dem Tag des Gedenkens an die Verstorbenen, feierten die Priester Artemy Kuznetsov und Ilia Bologa die Göttliche Liturgie des Johannes Chrysostomus.
Bei der Requiem-Litanei wurde für alle «verstorbenen orthodoxen Christen aus vergangenen Zeiten» gebetet.
Bei der Predigt vor der Entlassung sprach Pater Artemius ein ermahnendes Wort:
«Die Elternsamstage sind Tage des besonderen Gedenkens an die Verstorbenen während der Großen Fastenzeit. Am 2., 3. und 4. Samstag können wir in den Tempel kommen, um intensiv für verstorbene Angehörige zu beten.
An den Wochentagen der Fastenzeit findet kein Gedenken an die Verstorbenen statt. Die Samstage der 2., 3. und 4. Fastenwoche sind speziell für Beerdigungsgottesdienste reserviert.
Sie können auch am Samstag auf den Friedhof gehen, um nach Ihren Angehörigen zu sehen und die Gräber nach dem Winter in Ordnung zu bringen.»
Angeregt durch die Predigt begab sich eine kleine Gruppe von Liturgieteilnehmern trotz des Regens nach dem brüderlichen Mahl auf den städtischen Friedhof, um an den Gräbern unserer verstorbenen Gemeindemitglieder und unseres ehemaligen Rektors, Erzpriester Leonid Tsypin, zu beten.
Am Freitagabend, dem Vorabend des Elternsabbats, zelebrierte Rektor Pater Vadim Abramov in Begleitung von Diakon Maxim Vakhnenko die Mette und einen besonderen Gedenkgottesdienst - Parastasis. Vadim Abramov, begleitet von Diakon Maxim Vakhnenko, die Mette und einen besonderen Gedenkgottesdienst - Parastasis.
Parastase - aus dem Griechischen übersetzt, bedeutet Fürbitte. Es ist ein Gebetsanliegen der lebenden Christen an Gott im Namen der Toten. Die Kirche wendet sich nicht an den Verstorbenen, sondern an den Allmächtigen. Es handelt sich nicht nur um einen Gedenkgottesdienst. Die Hymnen verkünden das christliche Glaubensbekenntnis, die Bitte um Gnade und Geduld mit menschlichen Schwächen.
