Am 15. Dezember, dem Geburtstag von Pater Leonid Tsypin (71 Jahre alt), fand in der Dreifaltigkeitskirche eine Requiem-Liturgie statt. Am Tag zuvor wurde eine Parastasis für den verstorbenen Rektor gefeiert. Nach der Liturgie und der Litia fand ein Gedenkmahl statt. Auf dem Friedhof zelebrierte dann Pfr. Vadim Abramov den Beerdigungsgottesdienst.
Auf dem Foto: Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Rektor.
Video mit Pater Leonid.
https://www.youtube.com/watch?v=BA87PPfkkjI
Inhaltsangabe:
Parastase aus dem Griechischen übersetzt "Fürbitte" - ein abendlicher Requiem-Gottesdienst, der sich von dem üblichen dadurch unterscheidet, dass im Anschluss daran die Unbefleckte gesungen wird (Psalm 118, "Selig sind die Unbefleckten", so benannt nach seinem zweiten Wort, das die Essenz des gesamten 17.)
Die Parastasis besteht aus Vesper und Mette. Bei der Matutin findet anstelle des Polyelaions der Auszug der Geistlichen in die Mitte der Kirche statt, wo das 17. Kathisma gelesen wird, das in zwei Teile - die Statia - unterteilt ist, und nach dem sechsten Lied des Kanons und am Ende des Gottesdienstes wird die Litia gereicht.
Alle Gesänge und Lesungen der Parastasis sind dem Gebet für die Verstorbenen gewidmet. Der Hauptinhalt der Parastase ist das 17. Kathisma, auch Requiem genannt. Dieses Kathisma schildert die Seligkeit derer, die im Gesetz des Herrn wandelten, d. h. die Seligkeit der rechtschaffenen Menschen, die versuchten, nach den Geboten Gottes zu leben.
Beerdigungsliturgie - eine besondere Form der Göttlichen Liturgie. Sie unterscheidet sich von der gewöhnlichen Göttlichen Liturgie durch die große Zahl der Requiemgebete. Im Anschluss an diese Liturgie findet eine Liturgie statt.
