Am 18. Mai 2025, der Woche der Samariter, wurde in der Dreifaltigkeitskirche in Dortmund eine Göttliche Liturgie gefeiert. Am Tag zuvor wurde eine nächtliche Vigil gefeiert. Der Sonntagsgottesdienst, in dem gesungen wurde, wie der Herr Jesus Christus durch sein gnädiges Wort und sein lebendiges Gespräch die Seelen der Menschen völlig neu gebiert, die geistig Gefallenen wiederherstellt und alle Menschen, die vom rechten Weg abgekommen sind, auf den geraden und wahren Weg zurückführt, wurde von Priester Artemy Kuznetsov mit dem Klerus der Gemeinde geleitet. Die Hymnen wurden vom Kirchenchor unter der Leitung von Elena Yustus gesungen.
Während wir Ostern weiter feiern, erinnern wir uns an diesem Sonntag an eines der wichtigsten Ereignisse des Evangeliums - das Gespräch zwischen dem Herrn Jesus Christus und der samaritischen Frau an dem alten Brunnen, den der Patriarch Jakob im Dorf Sychar gegraben hatte.
Im Gespräch mit der Frau des Samariters gab der Herr zum ersten Mal offen zu, dass er der wahre Messias ist.
Die Überlieferung berichtet, dass die samaritanische Frau, die am Jakobsbrunnen mit dem Herrn sprach, ihr ganzes Leben der Verkündigung des Evangeliums Christi widmete und an einem anderen Brunnen im heidnischen Rom das Martyrium erlitt. Der Name der heiligen Märtyrerin ist überliefert - ihr Name war Photina (wörtlich: Swetlana). Die Überlieferung besagt auch, dass sich die Tochter des Kaisers Nero Domnina dank der Samariterin zu Christus bekehrte und sich später ebenfalls in die Schar der christlichen Märtyrer einreihte.
Der von Diakon Maxim Vakhnenko gelesene Evangeliumsbericht enthielt die Geschichte des Gesprächs des Erlösers mit der samaritanischen Frau, die zur ersten Predigt des Neuen Testaments gegenüber den Heiden wurde.
Am Ende des Sonntagsgottesdienstes dankte Pater Artemy den Versammelten für das gemeinsame Gebet, beglückwünschte die Kommunikanten zum Empfang der Heiligen Gaben, gratulierte den Geburtstagskindern der Woche zu ihrem Engelstag und Geburtstag und erteilte allen seinen Segen.
Während des Essens las Pater Ilia Bologa die ausführliche Vita der heiligen Photinia vor, und Pater Igor Shchirovsky ergänzte die Erzählung mit Details der Vita aus der Heiligen Tradition.
Nach dem Essen hielt Pfr. Igor hielt vor den Gemeindemitgliedern einen Vortrag "Über die Freiheit".
