Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
26.07.2026 8. Woche nach Pfingsten
26.07.2026 8. Woche nach Pfingsten
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
Alle Angaben ohne Gewähr

Am 26. Juli, in der 8. Woche nach Pfingsten, zum Gedenken an die heiligen Väter der sechs Ökumenischen Konzile, fanden in der Dreifaltigkeitskirche Gottesdienste statt. Am Vorabend, am Samstagabend, fand eine Nachtwache statt, am Sonntagmorgen ein Gebetsgottesdienst zu Ehren des Erzengels Gabriel und die Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomos.
Die Gottesdienste wurden von folgenden Geistlichen gehalten: Pfarrer Vadim Abramov, der Pfarrer der Gemeinde, Pfarrer Igor Schchirowski und Erzpriester Ilja Bologa.

 

Anschließend wurden traditionsgemäß die Geburtstagskinder beglückwünscht und mit «Vögelchen» beschenkt. Besonders hervorgehoben wurde unser Küster Anatoli Litau, der seinen Geburtstag feierte. Zu den Geburtstagskindern der Woche gehörten unsere Olgas, Veronikas und andere. 

 

Im Anschluss daran fand ein gemeinsames Essen statt.

 

Heute wurde während der Göttlichen Liturgie ein Abschnitt aus dem Matthäusevangelium (Kapitel 14, Verse 14–22) gelesen, der von einem großen Wunder berichtet.Christus speiste mit fünf Broten und zwei Fischen fünftausend Männer, Frauen und Kinder nicht mitgerechnet.

Es war ein bescheidenes, aber ausreichendes und für die hungrigen und müden Wanderer sogar ein köstliches Abendessen. So erfüllte der Herr vor den Augen des Volkes Seine eigene Verheißung: «Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen.» «Aber warum schafft Christus nicht erneut Brot?«, fragt der heilige Johannes Chrysostomos und antwortet: »Um durch Taten zu lehren, dass alles Sichtbare … von Ihm geschaffen wurde, dass Er es ist, … der am Anfang sprach: »Die Erde bringe Gras hervor, und das Wasser bringe Kriechtiere hervor, Lebewesen‘ (Gen 1,11.20). Die Vermehrung von fünf Broten und zwei Fischen ist nicht weniger bedeutend als die Erschaffung von Früchten aus der Erde und von Lebewesen aus dem Wasser. Bislang vollbrachte Er Wunder nur an einzelnen Kranken, doch nun erweist Er allen eine Wohltat, damit das Volk nicht bloßer Zuschauer dessen bleibt, was mit anderen geschah, sondern selbst die Gabe empfängt. Und was den Juden während ihrer Wanderung durch die Wüste als Wunder erschien (vgl. Ps 77,20), das hat der Herr nun in der Tat gezeigt. Deshalb führt er sie auch in die Wüste, damit das Wunder keinerlei Zweifel aufkommen lässt… Daraus erkennen wir auch die Bescheidenheit der Jünger: Es waren zwölf, und sie hatten nur fünf kleine Brote und zwei Fische. So wenig kümmerten sie sich um das Weltliche. Selbst dieses Wenige hielten sie nicht zurück. Daraus sollen auch wir lernen, dass wir, obwohl wir nur wenig besitzen, dennoch verpflichtet sind, es den Bedürftigen zu geben… Der Herr gab nicht mehr als Brot und Fisch, um alle zur Enthaltsamkeit zu erziehen.“.

Aus der Predigt am 8. Sonntag nach Pfingsten. Archimandrit Ilia (Reizmir)

https://lavra.ru/news/all/propoved-v-nedelyu-8-yu-po-pyatidesyatnitse-arkhimandrit-iliya-reyzmir-

 

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