Am 30. März, am Morgen der vierten Fastenwoche, wurde in der Dreifaltigkeitskirche in Dortmund die Göttliche Liturgie gefeiert. Der Gottesdienst wurde von Rektor Pfr. Vadim Abramov und dem Klerus der Gemeinde geleitet.
Am Vorabend des Samstags wurden ein Trauergottesdienst und eine nächtliche Vigil gefeiert. Das Kreuz (mit einem Stück des Lebensspendenden Kreuzes), das die ganze Woche über zum Gottesdienst auf dem Altar in der Mitte der Kirche gestanden hatte, wurde vom Rektor in den Altarraum gebracht.
Im Verlauf des Abendgottesdienstes sang der Chor unter der Leitung von M. Elena Abramova nach dem von Diakon Maxim Vakhnenko verlesenen Evangelium und dem Gesang "Die Auferstehung Christi sehen" durch die Beter Bußtroparien. Elena Abramova sang die Bußtroparien. Das erste Troparion basierte auf Öffnen Sie die Tür der Reue - Das zweite Troparion basiert auf dem Gleichnis vom Zöllner: alle Vergleiche sind diesem Gleichnis entnommen, um das Gefühl der Buße darzustellen. Das zweite Troparion ist angelehnt an Um den Weg zu retten - basiert auf dem Gleichnis vom verlorenen Sohn; und die dritte: Die vielen grausamen Dinge, die ich getan habe. - die Vorhersagen des Erlösers über das Jüngste Gericht.
Heute war der letzte Termin. Es sind nur noch zwei Wochen bis zur Karwoche. Der Teil der Fastenzeit, in dem wir aufgerufen sind, hart an uns zu arbeiten. Dann wird sich unsere Aufmerksamkeit auf die Ereignisse des Evangeliums richten - die Auferweckung des Lazarus, den Einzug des Herrn in Jerusalem, das letzte Abendmahl, die Kreuzigung und die Auferstehung. Es ist immer noch Zeit für Reue und Korrektur.
In der kommenden 5. Woche wird am Donnerstag zur Mette der gesamte Große Kanon des heiligen Andreas von Kreta gelesen, der in Teilen an den ersten vier Tagen der 1. Woche gelesen wurde, sowie das Leben der ehrwürdigen Maria von Ägypten (Komm. 1. April O.S.), das ein Vorbild für wahre Reue, den Kampf mit der Sünde und ein Beispiel für die unaussprechliche Barmherzigkeit Gottes ist. Aus dem Abgrund des Lasters stieg Maria von Ägypten durch Reue zu einer solchen Höhe der Vollkommenheit und Heiligkeit auf, dass sie den körperlosen Engeln gleichgestellt wurde.
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