Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
31. Dezember. Neujahrsgottesdienst
31. Dezember. Neujahrsgottesdienst
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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Am 31. Dezember kommen die Christen in die Kirche, um Gott für das vergangene Jahr zu danken und um ihn um ein friedliches und erfolgreiches Leben im kommenden Jahr zu bitten.

Das Neujahrsgebet in der Dreifaltigkeitskirche wurde von Rektor Vadim Abramov vorgetragen

Am Ende des Gebetsgottesdienstes beglückwünschte Pater Vadim die Betenden zum neuen Jahr und wünschte ihnen, dass sie fleißig das christliche Leben weiterführen und den Weg, der zur Erlösung führt, beharrlich verfolgen.

 

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Wort zum Neujahrsfest von Erzbischof Tichon, Administrator der deutsch-berliner Diözese.

 

"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir haben uns im heiligen Tempel versammelt, Brüder und Schwestern, um dem Herrn unsere Gebete darzubringen, um ihm für das vergangene Jahr zu danken und um reiche Gunst für die Zukunft zu erbitten. Ein weiteres Jahr vergeht für immer, in die Ewigkeit, und ein neues Jahr kommt zu uns, um es zu ersetzen. Das Vergehen der Zeit ist für uns eine Gelegenheit, aus der Vergangenheit eine Lehre für die Zukunft zu ziehen.

Mit dem Beginn des neuen Jahres verbinden viele Menschen die Hoffnung, dass etwas Fröhliches, Glückliches und Gutes auf sie zukommt. Jeder wünscht sich, dass das neue Jahr erfolgreich sein wird, dass Wünsche in Erfüllung gehen und Ziele erreicht werden. Das Streben nach Glück, nach Glückseligkeit ist eine natürliche Eigenschaft des Menschen. Aber wir sollten bedenken, dass keine irdischen Freuden und Vergnügungen mit der himmlischen Glückseligkeit vergleichbar sind, die "Gott denen bereitet hat, die ihn lieben" (1. Korinther 2,9). Das Leben ist uns gegeben, um uns auf die Ewigkeit vorzubereiten. Und jedes Jahr ist uns von Gott nicht zum Müßiggang und zur Unterhaltung gegeben, sondern zur Umkehr, zur Korrektur des Lebens und zum Tun guter Werke.

Jedes Mal, wenn wir einander zu einem Feiertag gratulieren, ist es Brauch, sich gegenseitig Glück zu wünschen. Aus christlicher Sicht liegt unser Glück in Gott, in dem unbezahlbaren Geschenk des Lebens, das er uns macht. Glücklich zu sein bedeutet, das Leben richtig zu nutzen, die Zeit zu schätzen, jede Minute. Die vergangene Zeit sollte uns lehren, das Böse nicht zu wiederholen, sondern uns im Guten zu stärken.

Erheben wir unsere Gebete zu Gott und danken wir ihm für die Gunst und Barmherzigkeit, die er uns im vergangenen Jahr erwiesen hat. Lasst uns der kommenden Zeit mit Vertrauen und Hoffnung entgegensehen. Beten wir zu Gott, dem Geber allen Segens, dass er unser Leben glücklich macht. Bitten wir den Herrn im Gebet um Segen für unsere tägliche Arbeit und für gute Taten zur Ehre Gottes. Lasst uns mit Gott in das neue Jahr seiner Güte eintreten. Amen."

 

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