Der 7. November ist der Samstag der Eltern. Wir gedenken der Verstorbenen.
In diesem Jahr wird der Elternsamstag des Heiligen Dmitri am 7. November gefeiert. Es ist der Samstag, der dem Gedenktag des Großmärtyrers Demetrius von Thessaloniki am nächsten liegt.) An diesem Samstag gedenken die Kirchen der verstorbenen Angehörigen sowie all derer, die plötzlich verstorben sind, d. h. die vor ihrem Tod keine betende Führung zum ewigen Leben erhalten haben.
In unserer Zeit wird am Dmitrow-Samstag nicht nur der Krieger gedacht, sondern auch all derer, die eines schnellen Todes gestorben sind, d.h. derer, die "nicht durch die Gebete der heiligen Kirche zum ewigen Leben verurteilt wurden", und auch die verstorbenen Angehörigen werden nicht vergessen.
Aber warum ist es so wichtig, für die Verstorbenen zu beten? Der berühmte ältere Archimandrit Kirill (Pavlov) hat diese Frage folgendermaßen beantwortet: "Die meisten Menschen gehen mit Sünden in die Ewigkeit, da sie aufgrund der Unerwartetheit des Todes oder aufgrund von Krankheit und Gebrechen keine Zeit hatten, sich von ihren Sünden zu reinigen, und sie sind schuldig vor der Gerechtigkeit Gottes. Gleichzeitig wissen wir, dass es in der Zukunft nur zwei Orte geben wird, an denen sich die Menschen aufhalten werden: die Hölle und das Paradies. Die Verstorbenen, die nicht von ihren Sünden gereinigt wurden, können weder für sich selbst beten, noch können sie etwas für ihre Situation tun. Sie setzen ihre ganze Hoffnung nur auf die Lebenden, die auf der Erde bleiben - sie können helfen, ihr posthumes Schicksal zu ändern. Wenn sich die Tore der Ewigkeit plötzlich vor unseren Augen öffnen würden, würden wir Millionen von Seelen sehen, die den Lebenden auf der Erde die Hand reichen und sie im Stillen um Hilfe bitten, um ihr Schicksal im Jenseits zu erleichtern. Das heißt, die Seelen der Verstorbenen brauchen unser Gebet - so wie wir, die wir auf der Erde leben, Essen und Trinken brauchen. Aber auch für uns - und auch das muss verstanden werden! - ist unser Gebet für die Verstorbenen nicht weniger wichtig. Wie der heilige Johannes Damaszener lehrt, nützt jeder, der für das Heil eines anderen betet und kämpft, zuerst sich selbst und erst dann seinem Nächsten."
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