Am 9. August, in der 10. Woche nach Pfingsten, am Gedenktag des Großmärtyrers und Heilers Panteleimon, leitete der Pfarrer Pater Vadim Abramov in der Dreifaltigkeitskirche die Göttliche Liturgie, konzelebriert von den Priestern: Pater Igor Schchirowski, Pater Ilja Bologa und Diakon Maxim Wachnenko. Am Vorabend fand eine ganznächtliche Gebetswache statt.
Gebetslieder wurden von den Sängern des Kirchenchors unter der Leitung von M. Elena Abramova gesungen. Elena Abramova.
Im Vorfeld der Mariä-Entschlafens-Fastenzeit, die diese Woche beginnt, wurde das Tages-Evangelium (Mt 17,14–23) verlesen. Darin ging es um die Bitte eines Vaters, seinen von Dämonen besessenen Sohn zu heilen. Darauf antwortete Christus: «Diese Art lässt sich nur durch Gebet und Fasten austreiben.»
Kann man annehmen, dass dort, wo es kein Fasten und kein Gebet gibt, bereits der Teufel am Werk ist?
«Man kann» — sagt Theophan der Einsiedler — «Wenn Dämonen von einem Menschen Besitz ergreifen, offenbaren sie ihre Anwesenheit nicht immer, sondern verbergen sich und lehren ihren Wirt heimlich alles Böse und lenken ihn von allem Guten ab; so dass dieser überzeugt ist, alles aus eigenem Antrieb zu tun, während er in Wirklichkeit nur den Willen seines Feindes ausführt. Wende dich nur dem Gebet und dem Fasten zu – und der Feind wird sogleich verschwinden und abseits auf eine Gelegenheit warten, wie er wieder zurückkehren könnte, und kehrt tatsächlich zurück, sobald Gebet und Fasten aufgegeben werden.»
Nach dem Ende der Göttlichen Liturgie sprach der Klostervorsteher Pater Vadim über den heiligen Heiler und Großmärtyrer Panteleimon.
Ebenfalls nach dem Mahl fand ein weiteres geistliches Gespräch der Gemeindemitglieder mit dem Pfarrer statt. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Worte des Apostels Paulus (1. Korinther 11,27) über den «unwürdigen Empfang des Abendmahls».
Im Rahmen eines gemeinsamen Gesprächs erörterte Pater Vadim gemeinsam mit den Gläubigen wichtige Aspekte des christlichen Lebens. Im Anschluss an den Hauptteil des Gesprächs hatten die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, Fragen zu stellen, persönliche Erfahrungen auszutauschen und seelsorgerischen Rat zu erhalten. Das Treffen fand in einer traditionell herzlichen, vertrauensvollen und familiär-gemütlichen Atmosphäre statt.
