Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Die königlichen Stunden der Geburt Christi
Die königlichen Stunden der Geburt Christi
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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Das Weihnachtsfest steht für Geschenke, Lichter auf den Straßen, Familientreffen, lange Gottesdienste, Heiligabend, Liturgie - und dann das Fest, die Glückwunschtexte, E-Mails, Anrufe... Man muss den Urlaub mit jemandem teilen. Du willst mit allen zusammen sein, du hast Angst, allein zu sein. Aber es ist nicht dein Geburtstag, es ist seiner. Vielleicht sollte ich bei Ihm sein. Ich merke, dass ich das nicht kann. Dann sei dort, wo Er ist. Wo ist Er? Bei denen, die feiern oder sich sehnen, bei denen, die glücklich oder traurig sind? Und plötzlich merkt man, dass er überall ist. Und das bedeutet Einsamkeit. - Das gibt es nicht! Wir müssen also überall bei ihm sein!

Die Königlichen Stunden werden am Vorabend der Feste Weihnachten und Epiphanie sowie am Karfreitag gefeiert und sind den wichtigsten Ereignissen des irdischen Lebens des Erlösers gewidmet. Neben den Psalmen, von denen einige besonders sind, wird zu jeder Stunde ein Paremma gelesen - ein Abschnitt aus dem Alten Testament, der eine Prophezeiung über den betreffenden Tag enthält, sowie Fragmente aus dem Apostel- und dem Evangelium. Darüber hinaus werden besondere Troparien gesungen.

"Königlich" werden diese Stunden nach der alten byzantinischen Tradition genannt: Der Kaiser selbst nahm an ihnen in der Kathedrale teil und ließ dafür alle Staatsgeschäfte ruhen. Russland hat die Tradition der Gottesdienste von Byzanz übernommen, und unsere Herrscher haben sich streng an diese Tradition gehalten.

Fällt der Heilige Abend auf einen Samstag oder Sonntag, so werden die königlichen Stunden auf den vorangehenden Freitag verlegt, und es findet an diesem Tag keine Liturgie statt. Heute gibt es in Russland keine gesegneten Herrscher mehr, aber die königlichen Stunden hören nicht auf, es zu sein, denn der König der Könige ist unsichtbar in den Kirchen anwesend. Vergessen wir nicht die Großen Stunden, denn mit ihnen beginnen die Feiern von Weihnachten und Epiphanie.

Im Bild:

Tanya Zhdan dekoriert mit Blumenein privates Symboldie sie selbst geschrieben hat.

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