Am Sonntag, den 13. Februar, fand eine Gemeindeversammlung statt. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats berichteten über die wichtigsten Aspekte des Lebens und der Aktivitäten der Pfarrei im vergangenen Jahr 2021, die finanzielle Situation und informierten sich über die Pläne für 2022. Die Aktivitäten der Pfarrei und des Pfarrgemeinderats wurden als zufriedenstellend bewertet. Was war im vergangenen Jahr wichtig?
Gottesdienste wurden regelmäßig an Samstagen und Sonntagen, an den Zwölf Großen Festen und an den Gedenktagen einiger besonders verehrter Heiliger abgehalten. An den Wochentagen wurden weiterhin Akathisten in der Laienform abgehalten.
Dank der Internetübertragung war es möglich, dass auch diejenigen, die nicht an den Gottesdiensten in unserem Tempel teilnehmen konnten, daran teilhaben konnten. Im Laufe des Jahres haben wir an der Verbesserung der Tonqualität in der Kirche gearbeitet. Zu diesem Zweck hatten wir Arbeitstreffen und Beratungen mit Vertretern zweier Unternehmen.
Im Jahr 2021 wurde in der Gemeinde ein Beratungs- und Informationsdienst eingerichtet. Zu seinen Aufgaben gehört es, denjenigen, die in den Tempel kommen, bei der Klärung ihrer Fragen im Zusammenhang mit dem Tempel und dem geistlichen Leben zu helfen. Die Tätigkeit dieses Dienstes wird durch die Vorschriften der Russischen Orthodoxen Kirche bestimmt.
Die Mitarbeiter des neuen Dienstes erhielten eine spezielle Schulung. Der Evangeliumsunterricht wurde im Internet fortgesetzt.
Die Sonntagsschule unserer Gemeinde wurde so weit wie möglich weitergeführt, entweder als offener Unterricht oder als Online-Treffen.
Es fanden regelmäßig thematische Treffen statt, bei denen Themen, die für unsere Jugendlichen von Interesse waren, diskutiert wurden. Der jüngere Teil der Jugendgruppe hatte eine eigene Struktur in der Organisation und es wurde ein Seminar über Männlichkeit und Weiblichkeit abgehalten. Im Sommer wurde ein dreitägiger Campingausflug organisiert. In dieser Gruppe fanden weiterhin regelmäßige Treffen und Sonntagsgespräche statt (auch über das Internet).
Am 9. Mai gedachte unsere Gemeinde der verstorbenen Soldaten, die auf dem Zentralfriedhof begraben sind. Der Gedenkgottesdienst fand traditionell am Anbetungskreuz statt, das durch die Bemühungen unserer Gemeinde vor etwa 20 Jahren errichtet worden war. Anschließend ging die Gemeinde mit Gebeten um alle Gräber der sowjetischen Soldaten herum.
Der regierende Erzbischof Tichon leitete den diesjährigen Gottesdienst in unserer Kirche zum Fest der Kreuzerhöhung
Der Herr.
Das vergangene Jahr war dem Gedenken an den seligen Fürsten Alexander Newski gewidmet - dem 800. Jahrestag seiner Geburt. Jahrestag seiner Geburt. Das Thema seines Dienstes für Russland, das russische Volk und die orthodoxe Kirche war das Thema vieler Veranstaltungen in unserem Gemeindeleben: eine Geschichte über sein Leben für die Lehrer der Gemeindeschule, thematischer Sonntagsschulunterricht, der Tag des Gedenkens an den seligen Fürsten, an dem die Teilnehmer der Gemeindeschule in einer fröhlichen und unterhaltsamen Atmosphäre gemeinsam die Ereignisse im Leben dieses Fürsten durchlebten. Außerdem fand ein Konzert zu Ehren von Fürst Alexander statt.
Der Tag des ersten Läutens - der Beginn des Unterrichts in unserer Sonntagsschule - war von Freude erfüllt. Nach der Sommerpause lernten die Teilnehmer ihre Lehrer kennen und wechselten in die nächsten Klassen. Auch neue Kinder kamen hinzu. Der Unterricht findet in 10 Klassen mit 23 Lehrern statt.
Im Herbst fand ein Gemeindecamp statt, das an allen fünf Tagen ein interessantes und arbeitsreiches Leben für die Teilnehmer bot.
Im November dieses Jahres fand auf Initiative der Bürger unserer Stadt auf dem Zentralfriedhof eine Aktion zum Gedenken an den ersten sowjetischen Soldaten statt, der 1941 dort begraben wurde. Der russische Chefkonsul nahm an der Veranstaltung teil und betete gemeinsam mit allen Anwesenden für die Ruhe der gefallenen sowjetischen Soldaten.
Wie in den vergangenen Jahren haben wir das Andenken an den Gründer unserer Gemeinde, Erzpriester Leonid Tsypin, geehrt. Die Teilnehmer der Sonntagsschule sammelten zusammen mit den Lehrern viele Materialien zu diesem Thema und bereiteten thematische Poster vor. Beim Abend zum Gedenken an Pater Leonid Tsypin hörten wir viel Interessantes aus seinem Leben. Wir hörten viel Interessantes aus seinem Leben, u.a. die Geschichte seiner Gründung mehrerer Gemeinden der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland und seine Arbeit an seinem theologischen Werk über die Schöpfungstage.
In diesem Jahr fand in unserer Gemeinde zum ersten Mal eine Heiligabendfeier statt. Wir erfuhren, wie wir uns auf Weihnachten vorbereiten und welche Traditionen es im Advent gibt. Die Geschichte wurde von musikalischen Kompositionen begleitet, die auf der klassischen Gitarre gespielt wurden.
Im vergangenen Jahr wurden die Arbeiten zur Verbesserung und Instandsetzung der Kirche und der Gemeinderäume fortgesetzt. Die Wände im Refektorium wurden teilweise repariert. Die Reparatur und Ausstattung des Kinderzimmers wurde abgeschlossen. An der Wand des Kinderzimmers wurde ein Gemälde angebracht - die Arche Noah. Einen kleinen, aber bedeutenden Beitrag leisteten unsere Kinder - Teilnehmer der Malgruppe.
Einige Projekte sind noch nicht vollständig abgeschlossen. So traten beispielsweise bei den Arbeiten an der Behindertentoilette viele unvorhergesehene Schwierigkeiten auf. Um diese zu lösen, wurden mehrere Sitzungen und Diskussionen mit Fachleuten abgehalten.
Erstens wurde festgestellt, dass die Außenwand feucht war. In diesem Zusammenhang wurden Isolierungsarbeiten durchgeführt.
Für die Umgestaltung der Toiletten wurden nacheinander sechs verschiedene Entwürfe vorgeschlagen. Im Rahmen der Projektentwicklung wurde eine interne Erweiterung der Toiletten vorgenommen. Dann wurde eine Untersuchung der Kommunikationseinrichtungen mit Hilfe einer speziellen Videokameraausrüstung durchgeführt. Anschließend wurden Empfehlungen für den Wiederaufbau und die Modernisierung der Wasserversorgungs- und Abwassersysteme ausgesprochen. Der starke Frost und der Schnee des letzten Winters haben große Probleme mit dem Dach des Nebengebäudes, in dem sich die Toiletten und die Küche befinden, sowie mit den Dachrinnen zutage gefördert. Es muss nicht nur das Dach repariert und erneuert werden, sondern auch das Dachrinnensystem der Kirche und der Gemeinderäume muss modernisiert werden.
Daher ist eine umfassende Lösung für alle diese Probleme erforderlich. Wie in den vergangenen Jahren wird dies unter der Leitung des Bauingenieurs Herrn Heldt geschehen, der unserer Gemeinde seit über 10 Jahren bei der Planung und Durchführung von Reparaturen und Renovierungen zur Seite steht.
Unsere Gemeindemitglieder arbeiteten weiter an ihrem Gehorsam: bei der Herstellung von Prosphoren und Geburtstagstauben, im Kirchenladen, bei der Reinigung der Kirche und des Umfelds.
Die Ministranten wirkten bei der Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten mit. Sie wurden darin geschult, ihr Lesen zu verbessern. Unter den Ministranten befanden sich viele Kinder und Jugendliche. Der Kirchenchor verschönerte die Gottesdienste noch mit seinen Liedern.
Der zu Beginn der Pandemie eingerichtete Tempeldienst setzte seine Arbeit fort. Dank der koordinierten Arbeit seiner Mitglieder war es möglich, die Ordnung in den Gottesdiensten trotz der ständig wechselnden Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Die Pfarrbücherei wurde nicht geschlossen, sondern ihr Bestand wurde vergrößert. Die Gemeindebibliothekarin hielt mehrere thematische Vorträge, die auch von den Kindern unserer Gemeinde besucht wurden.
Der Herr hat unserer Gemeinde im vergangenen Jahr zu vielen Dingen verholfen.
Wir danken dem Herrn für seine Barmherzigkeit an uns!
All dies war auch dank der reibungslosen Organisation aller Bereiche der Gemeindeaktivitäten möglich.
Das Leben unserer Pfarrei wird weiterhin kontinuierlich im Internet veröffentlicht, wofür die Organisatoren unserer Website verantwortlich sind. Die Website der Pfarrei erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit: die Zahl der Abonnenten ist in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen. Dank der Website und der Übertragung von Gottesdiensten fühlen sich die Gemeindemitglieder mit der Pfarrei und untereinander lebendig verbunden.
Trotz der schwierigen Bedingungen im Zusammenhang mit der anhaltenden Pandemie des Corona-Virus ging das Leben in der Gemeinde wie gewohnt weiter. Ein Blick zurück auf die Fotos des vergangenen Jahres, die in der FotoreportageMir ist klar, dass sich viele Dinge in unserem Leben verändert haben. Aber das Wichtigste ist, dass unsere Liebe zum Tempel, zu den Gottesdiensten und zum Gemeindeleben die gleiche geblieben ist.
Vielen Dank an alle, die sich für das Wohl der Gemeinde einsetzen!
Priester Vadim Abramov
https://nadegda.de/ru/prihodskie-novosti/3418-2021-god-fotoreportazh-o-zhizni-prihoda.html
