"Heute ist die herrlichste Stadt Moskau hell erleuchtet, wie die Morgenröte der Sonne, o Mutter Gottes, durch Deine wundertätige Ikone, zu der wir jetzt kommen und beten. Zu Dir rufen wir: O wunderbare Frau Theotokos, wir bitten Dich für den menschgewordenen Christus, unseren Gott, dass er diese Stadt und alle Städte und Länder der Christenheit unversehrt von allen Plagen des Feindes befreie und unsere Seelen rette, denn er ist barmherzig." (Troparion).
Im heutigen Evangelium hören wir: Ein Mann kam zu ihm und sagte: "Guter Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu haben? Und er sprach zu ihm: ...halte die Gebote. ...verkaufe dein Hab und Gut und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach. Als der junge Mann dieses Wort hörte, ging er traurig weg; denn er hatte große Besitztümer....." (Matthäus 19:16-22).
"Wir alle werden jetzt nach Hause gehen, wie dieser junge Mann, vielleicht traurig darüber, dass nicht einer von uns in der Lage war, die Gebote zu halten und unseren wertvollsten Besitz aufzugeben. Aber denken Sie daran: wir gehen nicht verdammt weg; in der heutigen Lesung wird uns die letzte Wahl angeboten, und solange wir auf der Erde kämpfen, ist noch Zeit... Und die Antwort des heutigen Evangeliums ist so einfach: "Aber wer kann dann gerettet werden?" - und die Antwort ist, dass es für den Menschen aus eigener Kraft unmöglich ist, aber für Gott sind alle Dinge möglich... Das ist unsere Hoffnung: Gott ist mit uns, und nichts ist für uns unmöglich."
(Metr. Anthony Surozhsky).
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