Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Woche 15 nach Pfingsten
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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Die Liturgie wurde vom Rektor der Kirche, Pater Leonid Tsypin, in Begleitung von Priester Vadim Abramov, Priester Vladimir Gelm und Diakon Artemy Noskov zelebriert. Bei der Predigt sagte Pater Leonid: "Auf die Frage des Schriftgelehrten nach dem wichtigsten Gesetz fasste der Herr alle 10 Gebote des Mose in zwei zusammen - die Liebe zu Gott und den Menschen. Und das ist sehr wichtig. Denn die Gebote sind nicht eine Reihe von Vorschriften, sondern vor allem eine Herzensangelegenheit.

Deshalb wies der Herr später darauf hin, dass Ehebruch in erster Linie im Herzen des Menschen begangen wird, und dass jede Handlung selbst, je nach der Herzensverfassung des Menschen, eine Sünde sein kann oder nicht. Zum Beispiel ist das Waschen der Wäsche am Sonntag keine Sünde, wenn es gezwungen und von der Liebe zu einer Person diktiert ist. Aber wenn es aus Nachlässigkeit auf den Sonntag verschoben wird, ist es eine Sünde. Das gilt auch für vieles andere, was sich aus dem Gesetz ergibt. Und wenn wir unsere Orthodoxie auf eine lange Liste von Vorschriften reduzieren, wird man kein geistliches Leben haben, sondern ein "orthodoxes Konzentrationslager". Fazit: Alles, was aus Liebe zu Gott und den Menschen getan wird, ist keine Sünde. Und das sind die wahren Grenzen des Gesetzes.
Nach dem Gottesdienst gratulierten wir den Geburtstagskindern, besonders herzlich unserem langjährigen Akolythen George Okudzhava.
Bei der Mahlzeit kam eine Diskussion auf: "Wie können wir unseren Nächsten nicht verurteilen und seine Sünden übersehen?".

Die Bibliothekarin Elena Koniecko informierte über die Verfügbarkeit von Büchern in der Bibliothek (800 Titel) und stellte einige von ihnen vor.
 Auf dem Foto: Vater Vadim gratuliert Gela Okudzhava. Die Familie von Igor und Olga Mayer. Schatzmeisterin des Tempels - Inna Raenko mit einer Geburtstagstorte. Bibliothekarin - Helen Koniecko. Gespräch nach dem Gottesdienst - Diakon Artemy und Natalia Block.

 

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