Und wie ihr wollt, dass man euch tut, so tut ihnen, wie ihr wollt, dass sie euch tun.
(Lk, 26, 6, 31)
Am 18. Oktober 220, in der 19. Pfingstwoche, dem Gedenktag der Heiligen von Moskau, zelebrierte der Rektor der Dreifaltigkeitskirche die Göttliche Liturgie. Am Tag zuvor wurde ein Gottesdienst mit einem Polyelaion gefeiert.
Bei der Litanei wurde für die Einheit der orthodoxen Kirche und die Befreiung von der Coronavirus-Infektion gebetet.
Am Ende der Göttlichen Liturgie gratulierte der Rektor den vielen Geburtstagskindern der Woche und überreichte ihnen "Vögel" als Geschenk.
Im Zusammenhang mit dem starken Anstieg der Coronavirus-Infektionen in Deutschland und der schwierigen epidemiologischen Situation erinnerte Pater Vadim die Gemeindemitglieder unserer Kirche erneut daran, alle Vorschriften der örtlichen Behörden bezüglich der Einhaltung des Sozialabstands (1,5 m) und der Hygiene (Tragen von Masken) strikt zu befolgen und den Anweisungen der Tempeldienstleiter strikt Folge zu leisten.
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Im heutigen Sonntagsevangelium heißt es: Und so wie ihr wollt, dass man euch behandelt, so behandelt ihr sie auch. (Lk, 26, 6, 31)
"Mögen sich diese Worte, die wir jetzt oft hören, nicht nur in unser Gedächtnis, sondern auch in unsere Seelen, in unser ganzes Leben einprägen. Solange wir dies nicht anstreben, sind Sie und ich noch keine Christen, sondern noch Heiden. Es braucht keine besonderen Gaben, um zu verstehenWie ihr wollt, dass man euch behandelt, so behandelt auch ihr sie." Es gibt keinen Menschen auf der Welt, wenn er geistig entwickelt und geistig normal ist, der nicht erkennt, dass dies bedingungslose Gerechtigkeit ist. Keiner kann diese Worte des Herrn zurückweisen.
Alle Weisen der Welt, auch ohne Christus, haben diesen Grundsatz des Lebens bekräftigt: Sokrates, Platon und Konfuzius. Die Gerechtigkeit verlangt, dass wir einem anderen nicht das antun, was wir uns selbst nicht antun wollen. Aber Christus geht bei der Behauptung des scheinbar gleichen Prinzips noch viel weiter, denn Es ist eine Sache, einem anderen kein Unrecht zu tun, und eine andere, ihm Gutes zu tun. Und dieses "Gute" ist die Fähigkeit des Menschen, nach wahrer Vollkommenheit zu streben.
Gott sagt: "Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist".
