Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Woche des 24. Pfingstfestes. 2012 г.
Woche des 24. Pfingstfestes. 2012 г.
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
Alle Angaben ohne Gewähr

"Und siehe, ein Mann namens Jairus, der Vorsteher der Synagoge, kam und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen; denn er hatte eine Tochter, die war zwölf Jahre alt und lag im Sterben. Als er weiterging, drängte sich das Volk gegen ihn." (Lk. 8:41-42).

"Wer hat mich berührt?" - fragte Jesus.
Oft hört man: Wozu in die Kirche gehen, wozu beten, alles ist sinnlos, wir werden alle dort sein... Aber Christus sagt uns heute: "...Habt keine Angst, habt einfach Vertrauen"!

Jeden Tag werden wir von Menschen berührt - mit einem Händedruck, einer Umarmung, einem Kuss oder auch nur einem Blick. Manche Berührungen lassen uns gleichgültig, während andere uns tief beeindrucken. Einmal erzählte ich einem Priester zufällig von drei alten Frauen, die (es war in den schrecklichen gottlosen Sowjetjahren) auf der Straße ein von Hunden zerrissenes Kind sahen, und die Älteste von ihnen sagte: Wenn dieses Kind wenigstens einmal in seinem Leben von einem heiligen Mann gesehen worden wäre, hätte es nicht ein so schreckliches Schicksal erlitten! Pater Sergius stimmte zu und fügte hinzu: "Mich hat es auch einmal so erwischt", und er erzählte, wie er, nachdem er sein Studium abgeschlossen hatte und ein völliger Ungläubiger war, einmal auf Bitten von Freunden zur Taufe eines Säuglings im Dorf ging, wie er da stand, sich an der Wand abstützte und gleichgültig dem Geschehen zusah. Und als er schon die Hütte verlassen wollte, spürte er einen Blick von hinten, und als er sich umdrehte, sah er die Augen des Ältesten. Diese Berührung veränderte sein Leben: Er trat ins Priesterseminar ein und wurde Priester.

 

Im Bild:

Die Göttliche Liturgie wird zelebriert von: Metropolit Erzpriester Vasily Maximishinets, den Priestern Vadim Abramov, Artemy Kuznetsov, Diakon Artemy Noskov.

Nach dem Gottesdienst erzählte Pfr. Vasily erzählte von seinem Waisenhaus in der Ukraine und zeigte Bilder.


 

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