Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
14. Januar. Beschneidung des Herrn. Basilius der Große, Erzbischof von Cäsarea in Kappadokien (379)
14. Januar. Beschneidung des Herrn. Basilius der Große, Erzbischof von Cäsarea in Kappadokien (379)
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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index 557"Auf dem Thron des Feuers in der Höhe, sitzend mit dem Vater, der ohne Anfang ist, und Deinem göttlichen Geist, gefiel es Dir, auf Erden von einer Jungfrau geboren zu werden, Deiner Mutter, Jesus, die keine Jungfrau ist; deshalb wurdest Du auch beschnitten als ein Mann des Tages. Ehre sei Deinem allgütigen Ratschluss, Ehre sei Deinem Anblick, Ehre sei Deiner Abstammung, o Du Liebender." (Troparion für das Fest der Beschneidung des Herrn,)

 

"Der Heiland, der zum Menschengeschlecht herabkam, der mit Windeln empfangen wurde, der die Beschneidung des Fleisches nicht verabscheute, der von der Mutter neu gemacht wurde, der vom Vater ohne Anfang war. Zu ihm rufen wir treu: Du bist unser Gott, erbarme dich unser."  (Vers für das Fest der Beschneidung des Herrn)


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  Am achten Tag nach seiner Geburt empfing unser Herr Jesus Christus nach dem alttestamentlichen Gesetz die Beschneidung, die für alle männlichen Säuglinge als Zeichen des Bundes Gottes mit dem Urvater Abraham und seinen Nachkommen eingeführt wurde (Gen 17,10-14; Lev 12,3). Bei diesem Ritus erhielt das göttliche Kind den Namen Jesus, den der Erzengel Gabriel am Tag der Verkündigung an die selige Jungfrau Maria verkündet hatte (Lk. 1,31-33; Lk. 2,21).

Nach der Auslegung der Kirchenväter hat der Herr, der Schöpfer des Gesetzes, die Beschneidung als Beispiel dafür akzeptiert, wie die Menschen die göttlichen Vorschriften strikt erfüllen sollten. Der Herr akzeptierte die Beschneidung, damit später niemand daran zweifeln konnte, dass er ein echter Mensch war und nicht der Träger eines Phantomfleisches, wie einige Häretiker (Doketisten) lehrten. Im Neuen Testament ging der Ritus der Beschneidung in das Sakrament der Taufe über, für das er ein Prototyp war (Kol 2,11-12). Belege für die Feier der Beschneidung des Herrn in der Ostkirche reichen bis ins vierte Jahrhundert zurück. Ein Kanon zu diesem Fest wurde von dem Mönch Stephanus dem Erlöser verfasst. Zusammen mit der Beschneidung, die der Herr als Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen ansah, erhielt er den Namen Jesus (Retter) als Siegel für seinen Dienst an der Sache des Heils der Welt (Mt. 1, 21; Mk. 16, 17; Mk. 9, 38-39; Lk. 10, 17; Apg. 3, 6; Apg. 3, 16; Phil. 2, 9-10). Diese beiden Ereignisse, die sich gleich zu Beginn des irdischen Lebens des Erlösers ereigneten, erinnern die Christen daran, dass sie in den Neuen Bund mit Gott eingetreten sind und "beschnitten sind durch die Beschneidung der Unbeschnittenheit, die Ablegung des sündigen Leibes des Fleisches, die Beschneidung Christi" (Kol. 2, 11). Schon der Name Christ bezeugt den Eintritt in den Neuen Bund mit Gott.

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