Anastasia Iskandarowa
Am Sonntag (31.10) fand nach dem Gottesdienst in unserer Kirche ein festliches Konzert anlässlich des Gedenktages des Gründers unserer Gemeinde, Erzpriester Leonid Tsypin, statt.
Es gab Gedichte und Lieder, die von Sonntagsschulkindern und Gemeindemitgliedern gesungen wurden, sowie einen kurzen Film über Pater Leonid mit seiner Predigt, Überlegungen und der Geschichte der Gründung der Dortmunder Gemeinde.
Anschließend erfreuten Ivan und Daria Schnell die Zuhörer mit ukrainischen Volksliedern, die unser Bischof, wie wir wissen, sehr mochte. Zum Abschluss des Abends wurden Kompositionen unseres Chors vorgetragen.
Ein Abend des Erinnerns, ein Abend der Besinnung und für einige, wie für mich, ein Abend des Kennenlernens. Ich habe Pater Leonid nicht persönlich gekannt, aber ich entdecke jedes Mal neue Facetten seiner Persönlichkeit. Und das nicht nur, wenn wir in unserer Gemeinde Gedenktage feiern, sondern auch in persönlichen Gesprächen mit Menschen, die ihn kannten. Die Jahre vergehen, aber die Menschen erinnern sich immer wieder gerne an ihren lieben Mentor: seine Ratschläge, seine Anweisungen, seine Überlegungen zum Glauben. Oft versammeln wir uns, und irgendwann in der Runde beginnt jemand ein Gespräch: "Ich erinnere mich an Pater Leonid ..." und eine Geschichte über die Batjuschka. Und man merkt, welch tiefe Spuren er in den Herzen seiner Herde hinterlassen hat.
Pater Leonid hat auch in meinem Leben einen wichtigen Platz eingenommen. Die von ihm gegründete Kirche wurde für viele Gemeindemitglieder zur Heimat, auch für mich.
Ewiges Gedenken an unseren Vater Pater Leonid. Leonid!
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