Am Ende der Karwoche, am ersten Sonntag nach Ostern, veranstaltete unsere Kirche nach der Göttlichen Liturgie ein Puppenspiel, das dem Fest der Auferstehung Christi gewidmet war.
Mit dem Segen des Rektors des Tempels, Vadim Abramov, und unter der Leitung der Sonntagsschulleiterin Alla Zhmudenko wurde eine festliche Veranstaltung organisiert.
Sonntagsschullehrerinnen Oksana Kuramshina und Anastasia Iskandarova zusammen mit ihren Schülern
für die Gemeinde ein Theaterstück auf der Grundlage des bekannten Märchens «Kolobok» vorbereitet. Die Handlung des Stücks unterschied sich jedoch von der üblichen Geschichte und war mit österlicher Bedeutung gefüllt.
Der Geschichte zufolge ging Kolobok am Ostermorgen zum Tempel. Auf dem Weg dorthin traf er verschiedene Märchenfiguren, die ihn essen wollten, aber da Kolobok mager war, entsprach er nicht ihren Geschmacksvorlieben. Kolobok wollte nicht bleiben und sich mit ihnen unterhalten, denn er hatte es eilig, zum Festgottesdienst zu gehen.
Die Geschichte endete glücklich: Kolobok erreichte sicher den Tempel und kehrte gesund und munter zurück. Das Stück war freundlich, lehrreich und fröhlich. Es erinnerte Kinder und Erwachsene daran, wie wichtig gegenseitige Unterstützung, Aufmerksamkeit und Respekt füreinander sind.
Einige Puppen und Kulissen für die Aufführung wurden meisterhaft von Inna Hidden hergestellt. Und für die Qualität und Organisation der Beleuchtung, der Tonmikrofone, der Leinwand und der Hinterbühne wurde Vladislav Brendel, Andrey Adler und Ivan Abramov Dank ausgesprochen.
Am Ende der Veranstaltung sang die jüngere Gruppe der Sonntagsschule unter der Leitung der Lehrerinnen Olga Turcanu, Marina Litau und Eugenia Zimmer ein festliches Lied. Die Stimmen der Kinder ließen niemanden gleichgültig und riefen bei den Gemeindemitgliedern ein Lächeln und aufrichtige Rührung hervor.
Der Text wurde von Gemeindemitgliedern der Kirche verfasst.
