Am Sonntag, dem 14. Dezember, fand nach dem Gottesdienst in der Kirche ein herzliches und wahrhaft familiäres Fest «Auf den Spuren von Pater Leonid» statt. Dieser Tag war eine lebendige Fortsetzung dessen, was unsere Gemeinde gemeinsam mit Pater Leonid gelebt hat: Gemeinschaft, Aufmerksamkeit füreinander und die Freude an gemeinsamen Unternehmungen.
Für alle Gemeindemitglieder und Gäste gab es «Interessensstationen». Jeder konnte eine Beschäftigung nach seinem Geschmack auswählen – sowohl Kinder als auch Erwachsene.
Die Chorleiterin des Kinderchors, Elena Justus, organisierte die Station «Choralgesang». Gemeindemitglieder und Gäste des Festes versuchten sich im mehrstimmigen Gesang. Einige sangen zum ersten Mal, andere hatten bereits Erfahrung, aber alle hatten viel Freude daran.
An einem anderen Tisch veranstaltete Diakon Maxim Vakhnenko ein Quiz mit christlichen Fragen. «Warum schuf Gott den Menschen gerade am sechsten Tag?» «Was war zuerst da: das Huhn oder das Ei?»
Auf den ersten Blick einfache Fragen regten sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Nachdenken an.,
wurden zum Anlass für Gespräche, für die Suche nach Sinn, für Überlegungen über Gottes Plan und die Weisheit der Schöpfung.
Besonders bewegend war das Treffen beim Tee, das von Ekaterina Keller organisiert wurde. Am Tisch versammelten sich diejenigen, die sich gut an Pater Leonid erinnern, und diejenigen, die ihn näher kennenlernen wollten. Die Gemeindemitglieder erinnerten sich mit Wärme und Liebe an die Tage, die sie mit Pater Leonid verbracht hatten, an seine Ratschläge, Gespräche und sein lebhaftes Engagement im Gemeindeleben.
In der Nähe richteten Eltern und Kinder eine echte Backwerkstatt ein. Alle zusammen rollten sie den Teig aus, formten «Zöpfe» für die Kuchen und bereiteten süße Leckereien für den gemeinsamen Tisch zu.
Sergej Schidlowski zeigte interessante physikalische Experimente, die auf den Aktivitäten seines Vaters Leonid, einem Physiker mit weltlicher Ausbildung, basierten. Durch solche anschaulichen Dinge lässt sich besonders leicht spüren, wie schön und harmonisch die von Gott geschaffene Welt ist.
Elena Danilova beschäftigte währenddessen die jüngsten Gemeindemitglieder. Die Vorschulkinder absolvierten verschiedene Aufgaben und Experimente (Gleichgewicht, Medizin und Logik).
Und im Vorraum bauten Vladislav Brendel und Andrej Adler mit den Kindern einen Tempel aus Pappkartons. Von dort drang fröhliches Kinderlachen herüber, denn Bauen macht Spaß.
Nach diesen Veranstaltungen wurden die Gemeindemitglieder und Gäste mit Kuchen und
heißem Tee. Nach dem Essen sangen Julia Wagenblass zusammen mit ihren Töchtern und den Gemeindemitgliedern Psalmen aus dem Gebetbuch, das einst von Pater Leonid zusammengestellt worden war.
Dieses Pfarrfest wurde zu einem echten Tag der Einheit und der gemeinsamen Freizeitgestaltung. Und wahrscheinlich setzt sich der Weg von Pater Leonid unter uns genau so fort: in Liebe, in Taten und in Dankbarkeit gegenüber Gott.
Der Text wurde von Gemeindemitgliedern der Kirche verfasst.
