Morgen beginnen wir die Fastenzeit. Die Schreiber der Fastenverse waren nicht traurig darüber, sondern freuten sich:
«Der Fastenfrühling ist erwacht, die Farbe der Reue..."
"Lasst uns das Testament des Fastens freudig annehmen! Hätte unser Vorfahre (Adam) das Fasten nicht gebrochen, wäre uns das Paradies nicht vorenthalten worden..."
"Die Fastenzeit ist eine Zeit der freudig leuchtenden Reinheit, der reinen Liebe, des unbeschwerten Gebets; gesättigt mit allen anderen Tugenden, lasst uns freudig ausrufen..."
Am Sonntag, nach der Liturgie in der Dreifaltigkeitskirche, hielt Pater Vadim Abramov die Vesper mit Fastengebet und feierte das Begnadigungsritus. Der Abt wandte sich mit einer Belehrung über die Einhaltung der Fastenzeit an alle und verbeugte sich mit der Bitte um Verzeihung vor den Gemeindemitgliedern und Pfarrern zur Erde. "Durch seine Gnade möge Gott uns allen verzeihen und sich unser erbarmen.
Dann küssten Priester, Geistliche und Gemeindemitglieder das Kreuz, die Ikonen und sich gegenseitig und baten um Vergebung, um ungehindert durch die Fastenzeit gehen zu können. Die Fastenzeit beginnt am Montag. Die erste Woche der Fastenzeit ist besonders der Buße gewidmet. An den ersten vier Tagen dieser Woche wird der Große Bußkanon in Teilen gelesen, und am Freitag wird die Göttliche Liturgie der heiligen Gaben gefeiert.
Auf dem Foto: der Ritus der Vergebung.

