Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Es fand ein Ausflug zum Ikonenmuseum in Rechlinghausen statt
Es fand ein Ausflug zum Ikonenmuseum in Rechlinghausen statt
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
Alle Angaben ohne Gewähr

Am Samstag, dem 10. Oktober, besuchte der Kinderchor der Dreifaltigkeitsgemeinde das Ikonenmuseum in Rechlinghausen.
Die Reise begann am Dortmunder Bahnhof, von wo aus die Kinder in Begleitung ihrer Eltern – Vladislav Brendel und Ekaterina Keller – sowie der Organisatorin der Reise, der Chorleiterin Elena Justus, mit dem Zug nach Rechlinghausen aufbrachen.

 Unterwegs lernten die Kinder unseren Reiseleiter kennen – den Ikonenmaler Alexander Gennadjewitsch Stoljarow.

ПNach unserer Ankunft beschlossen wir, etwas zu essen, und machten uns auf der Grünfläche ein kleines Frühstück. Genau hier begann die Geschichte unserer Reise in die Welt der Ikonen. Alexander Gennadjewitsch lernte die Jugendlichen näher kennen, erzählte ein wenig über sich selbst und öffnete ihnen die Tür zur Welt der Ikonenmalerei.

Und nun sind wir im Museum!

Im ersten Saal hörten die Kinder mit großem Interesse Alexanders Erzählung zu Gennadjewitsch. Vor uns stand ein geschnitzter Ikonostas, der die Kinder durch sein Alter, seine feine Verarbeitung und seine Schönheit beeindruckte.
Und dann eröffnete sich vor uns eine ganze Welt voller Bilder und Geschichten. Wir sahen die Ikone des Heiligen Christophorus, ein Bild des Christuskindes, die Ikone der Muttergottes von Iveron, die Zarenpforte, Faltikonen, bestickte Ikonen und Metallfaltikonen. Wir lernten das Bildnis Christi, des Allmächtigen, kennen und sahen die Ikone «Das Jüngste Gericht» – ein tiefgründiges und facettenreiches Motiv, das zum Nachdenken über das menschliche Leben, Entscheidungen und Verantwortung anregt.
Jeder Saal bot etwas Neues. Jedes Bild lud dazu ein, inne zu halten und genauer hinzuschauen. Und je weiter wir uns mit der Ausstellung vertraut machten, desto stärker wurde unser Wunsch, noch mehr zu erfahren.

Ein besonderer Höhepunkt unserer Reise war der Gesang geistlicher Lieder durch die Kinder – das Troparion zur Heiligen Dreifaltigkeit und «Freue dich, Jungfrau Maria».

 Die Kinderstimmen erklangen als aufrichtige Reaktion auf die Schönheit und die spirituelle Tiefe des Gesehenen. In diesem Moment gewann unsere Begegnung mit der Welt der Ikonen eine lebendige Klangfülle – im Gebet, im Gesang der Kinder und in der gemeinsamen Freude darüber, das Schöne zu erleben.

Aber das Interessanteste lag noch vor uns!

Nach der Besichtigung der Ikonen erhielten die Kinder Zettel mit Fragen zur Ikonenmalerei. Zunächst versuchten sie, diese Fragen selbstständig oder gemeinsam mit ihren begleitenden Eltern zu beantworten. Und dann war unser Meister – Alexander Gennadjewitsch – an der Reihe!

Er beantwortete die Fragen der Kinder und enthüllte uns ein weiteres Geheimnis der Ikonenmalerei – das Geheimnis der Herstellung der Farben. Er holte aus seiner Schatulle erstaunliche Döschen mit bunten Pulvern hervor und zeigte anschaulich, woraus die Farben entstehen, mit denen Ikonen gemalt werden.

Es schien, als hätte sich uns ein weiteres Geheimnis der alten Handwerkskunst offenbart. Da wollte man am liebsten sofort in die Werkstatt des Ikonenmalers gehen, um zu sehen, wie Ikonen entstehen, und diese erstaunliche Kunst weiter kennenlernen.

Nachdem alle Rätsel gelöst waren und die Geheimnisse der Ikonenmalerei ein wenig verständlicher geworden waren, erwartete die Kinder noch eine weitere schöne Überraschung. Jeder durfte sich eine Postkarte mit einer Ikone aussuchen – genau die, die ihm besonders gut gefiel.
Die Museumsmitarbeiter haben den Kindern diese Erinnerungskarten gerne geschenkt. Und nun hat jeder nicht nur eine Erinnerung an den Ausflug, sondern auch ein kleines Stückchen dieses wunderbaren Tages, das er mit nach Hause nehmen kann.

Und unsere Reise endete mit leckerer Pizza, fröhlichen Gesprächen und guter Laune!

Auf dem Heimweg erfuhren die Kinder noch eine weitere erstaunliche Einzelheit: Das Fresko am Eingang unserer Kirche, an der Stelle, an der sich die Kuppeln befinden, wurde von Alexander Gennadjewitsch gemalt. Darauf sind die Heilige Dreifaltigkeit, die heilige Fürstin Elisabeth und der um Christi willen verrückte Isidor dargestellt.
Es stellte sich heraus, dass die Kunst, die wir im Museum kennengelernt hatten, schon seit langem Teil des Alltags der Kinder war!

Die Jugendlichen überschütteten Alexander regelrecht mit Fragen, da sie noch mehr über seine Arbeit und sein Schaffen erfahren wollten.
Und beim Abschied gab es viel Lächeln, Freude und herzliche Umarmungen!…

Chorleiterin Elena Justus.

Galerie

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