Am Freitagabend, dem Vorabend des Dreifaltigkeits-Elterntags, fand in der Dreifaltigkeitskirche die Parastasis statt. (Gedenkgottesdienst).
«Ruhe, o unser Heiland, mit Deinen gerechten Dienern, und nimm sie in Deine Höfe auf, wie geschrieben steht, und verachte ihre Schuld als gut, sowohl die freiwillige als auch die unfreiwillige, und alles, was in Verantwortung steht und nicht in Verantwortung steht, o Menschenfreund..»
Nach den Statuten der Orthodoxen Weltkirche wird am Vorabend des Pfingstfestes (Dreifaltigkeit) ein Requiem-Gottesdienst gefeiert, ebenso wie am Tag des ersten Ökumenischen Samstags der Eltern, der in der fleischlosen Woche vor der Woche (Auferstehung) des Jüngsten Gerichts stattfindet. Dieser Karsamstag wird Dreifaltigkeitssamstag genannt und geht, wie der fleischlose Sabbat, dem Eintritt in die Fastenzeit voraus, die eine Woche später beginnt und Apostolische Fastenzeit genannt wird.
Dieses Gedenken an die Verstorbenen geht auf die apostolische Zeit zurück. Über die Einführung des Fleischfestsabbats heißt es, dass "Die göttlichen Väter haben es von den heiligen Aposteln erhalten."Der Ursprung des Dreifaltigkeitssabbats kann als derselbe bezeichnet werden. In den Worten des heiligen Petrus, die er am Pfingsttag sprach, findet sich ein wichtiger Hinweis auf den Beginn des Brauchs, am Pfingsttag der Toten zu gedenken. Der Apostel spricht an diesem Tag zu den Juden über den auferstandenen Heiland: Gott hat ihn auferweckt und die Bande des Todes zerrissen (Apostelgeschichte 2,24). Und die apostolischen Vorschriften erzählen uns, wie die Apostel, die mit dem Heiligen Geist erfüllt waren, in der Pfingsten, Juden und Heiden unseren Heiland Jesus Christus, den Richter der Lebenden und der Toten, verkündet hat. Deshalb ruft uns die heilige Kirche von alters her auf, vor dem Tag der Allerheiligsten Dreifaltigkeit aller unserer entschlafenen frommen Vorfahren, Väter, Brüder und Schwestern zu gedenken, denn am Pfingsttag wurde die Erlösung der Welt durch die heiligmachende Kraft des lebenspendenden Heiligen Geistes besiegelt, die sich gnädig und heilsam sowohl auf uns Lebende als auch auf die Verstorbenen erstreckt. Wie am Samstag, der den letzten Tag der Welt darstellt, so auch am Dreifaltigkeitssamstag, der den letzten Tag der Kirche darstellt
Die orthodoxe Kirche betet für alle verstorbenen Väter und Brüder des Alten Testaments, bevor die Herrschaft Christi am Pfingsttag in ihrer ganzen Macht offenbart wird. Am Festtag selbst seufzt sie in einem ihrer Gebete für sie zum Herrn: ".Ruhe, o Herr, die Seelen Deiner Diener, unserer Väter und Brüder und anderer Verwandter nach dem Fleisch, und aller der Unseren im Glauben, deren wir heute auch gedenken".
Am Pfingsttag wurde die Erlösung der Welt durch die heiligende und vervollkommnende Kraft des lebensspendenden Heiligen Geistes besiegelt, die sich gnädig und heilbringend auf die Lebenden und die Toten erstreckt. Deshalb betet die Heilige Kirche sowohl am Sonnabend, dem letzten Tag der Welt, als auch am Dreifaltigkeitssamstag, dem letzten Tag der Kirche des Alten Testaments, bevor die Kirche Christi am Pfingsttag in ihrer ganzen Macht offenbart wird, für alle verstorbenen Väter und Brüder, und am Pfingsttag selbst bringt sie dem Herrn Gebete für sie dar. Eines dieser Gebete lautet: ".Ruhe, o Herr, die Seelen Deiner Diener, unserer Väter und Brüder und anderer Verwandter nach dem Fleisch, und aller der Unseren im Glauben, deren wir heute auch gedenken".
Quelle: Kathedrale von Christus dem Erlöser
Trinity-Elternsamstag 2017
