"Wir verneigen uns vor deinem Leiden, o Christus, wir verneigen uns vor deinem Leiden, o Christus, wir verneigen uns vor deinem Leiden, o Christus, zeige uns auch deine glorreiche Auferstehung."
An diesem Tag findet keine Liturgie statt. Lesung des Königlichen Stundengebets. Herausholen des Heiligen Grabtuchs und dessen Verehrung.
Nach den Royal Hours, nund die Große Vesper am Karfreitag, die zum Großen Samstag gehört und gewöhnlich um 2 Uhr nachmittags gefeiert wird, gedenken der Abnahme des unbefleckten Leibes Jesu Christi vom Kreuz und seines Begräbnisses.

Nach der Verlesung der Paremi werden die königlichen Tore geöffnet, Der Abt nimmt die Zensur um das Heilige Grabtuch vor, auf dem Thron liegend, und inüber die ZeitNach dem Gesang des Troparions "Der gutaussehende Josef" nimmt der Primas nach drei irdischen Verbeugungen das Grabtuch vom Thron und trägt es durch die Nordpforte (vorausgegangen sind die Leuchter und der Diakon mit Kerze und Weihrauchfass) in die Mitte der Kirche und legt es auf das vorbereitete Grabmal. Dann wird das Grabtuch dreifach umzäunt, die Verehrung und das Küssen des Grabtuchs. Das Ende der Großen Vesper ist das Übliche. Unmittelbar nNach der Vesper findet das Kleine Abendmahl statt, bei dem der Kanon der Kreuzigung gesungen wird. des Herrn und "Über die Klagelieder der seligen Jungfrau Maria".
Auf dem Foto: Königliche Stunden, Tragen des Grabtuchs vom Altar in die Mitte der Kirche, Küssen des Grabtuchs, am Ende der Vesper und der Kleinen Vesper - "Stärkung" nach einem hungrigen Tag mit Prosphora und Weihwasser.












